Allerheiligenstriezel

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NEU: Jetzt mit Zubereitungsvideo 🙂

Wir alle freuen uns schon so auf die ‘Heiligenstruzen’ – sie sind etwas ganz Besonderes, wahrscheinlich auch darum, weil man sie nur zu Allerheiligen bäckt und es sie nicht das ganze Jahr über gibt.

Ich hab heute mal gegoogelt welcher Brauch hinter dem Allerheiligenstriezel steht – hier die interessante Entwicklung des Striezels laut Wikipedia:

Von Österreich bis Bayern [1] schenken ihn die Tauf- bzw. Firmpaten zu Allerheiligen ihren Patenkindern.

Der Brauch hat seine Wurzeln in antiken Trauerkulten, als man sich die geflochtenen Haare abschnitt, um seine Trauer auszudrücken.[2] Im 19. Jahrhundert wurden nach der Darstellung Peter Roseggers die Armen mit dem Allerheiligenstriezel beschenkt.[3] Für die Paten- und Firmkinder, die in unbegüterten Verhältnissen auf dem Land aufwuchsen, bedeutete das Geschenk einen „Ausgleich zu den üblichen Tagen des Darbens und Sparens“.[4]

Insbesondere in Linz war das Gelingen des Backwerks mit dem Aberglauben verbunden, dieses bedeute Glück und Erfolg für das bevorstehende Jahr.[5] Ging der Teig nicht auf, befürchtete man großes Unglück oder gar den eigenen Tod.[6]

Um ledige Frauen wegen ihrer Ehelosigkeit zu verspotten, wurden diese von jungen Männern mit Striezeln aus Stroh bedacht.

Allerheiligenstriezel

Zutaten:

  • 1 kg Mehl
  • 15 g Salz
  • 1 Würfel Germ
  • 60 g Zucker
  • 60 g zimmerwarme Butter, SalzburgMilch
  • 20 g Backmalz
  • 1 Ei
  • 600 g lauwarme Milch, SalzburgMilch
  • 70 g Rosinen (je nach Geschmack sind hier natürlich mehr oder weniger möglich 🙂 )

Zubereitung:

Germteig zubereiten und ca 20 Minuten aufgehen lassen. Danach in gleich große Teile zerlegen und diese zu Kugeln formen. Die Kugeln zu Strängen und anschließend zu Zöpfen (3er, 4er oder 6er Zöpfen) weiterverarbeiten.

Nochmal kurz aufgehen lassen, mit Milch bestreichen und bei 180 Grad ca 25 – 35 min (je nach Größe) backen.

GUTES GELINGEN!!!

Eure Christina

 


 

2018-04-20T10:07:17+00:00
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