Christina Bauer
Eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.
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Mürbteig 1×1

29. Januar 2020
Back-Wissen, Wissenswertes
Bei uns kommt der Mürbteig vor allem in seiner süßen Variante auf den Tisch. Wir lieben ihn als Allrounder beim Keksebacken, aber auch als Tarte oder Blechkuchen in Kombination mit süß-säuerlichen Früchten und Cremen macht er eine gute Figur. Obwohl auch er im Grunde sehr einfach in der Zubereitung ist, gibt es ein paar Tipps, die das Gelingen noch sicherer machen.

Mürbteig

Der buttrig, knusprige Gaumenschmeichler

ZUTATEN

deshalb sollten auch die Zutaten direkt aus dem Kühlschrank kommen. Besonders wichtig ist das bei der Butter. Sie sollte auf jeden Fall schön kühl sein, weil sonst der Teig brüchig wird und sich nicht zusammenkneten lässt. Ich verwende immer Staubzucker, weil sich dieser besser auflöst als Feinkristallzucker.

KNETEN

Da die Zutaten beim Mürbteig nicht zu warm werden sollen, ist schnelles Arbeiten angesagt. Knetet die Zutaten also möglichst rasch zu einem Teig zusammen, entweder mit den Händen, in der Küchenmaschine mit einem Flachrüher oder mit dem Mixer mit Knethaken.

Lässt sich der Teig nicht zusammenkneten, löffelweise (!) sehr kaltes Wasser zugeben, bis sich die Zutaten verbinden.

GUT KÜHLEN

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Mürbteig lässt sich am besten weiterverarbeiten, wenn er schön gekühlt ist. Lasst ihn also mindestens 30 Minuten lang im Kühlschrank rasten. Ich bereite Mürbteig auch gerne schon am Vortag zu und stelle ihn über Nacht kalt.

AUSROLLEN

Das Ausrollen von Mürbteig funktioniert am besten zwischen zwei Frischhalte- oder Dauerbackfolien. So bleibt garantiert nichts kleben. Wenn ihr ihn ohne Folie ausrollt, achtet darauf genügend Mehl zu verwenden. Bestaubt eure Arbeitsplatte gut und reibt auch das Nudelholz mit Mehl ein.

TRICKSEN

Manchmal will der Mürbteig trotz Beachtung aller seiner Vorlieben doch nicht so, wie ich es will. Sprich, er lässt sich nicht gut ausrollen und bricht auseinander. Wenn es größere Stücke sind, dann kann man diese in einer Tortenform oder am Blech auch einfach aneinanderlegen und die Ränder zusammendrücken. Wenn er wirklich in viele kleinere Stücke zerbricht, dann mache ich daraus einfach Streusel.

Christinas Grundrezept

Aus Mürbteig lassen sich nicht nur zahlreiche Keksvarianten zubereiten, er eignet sich auch hervorragend als Grundlage für verschiedene Streusel-, Obst- oder Topfenkuchen. Mürbteig lässt sich wunderbar einfach herstellen und weil er auch 3-2-1-Teig genannt wird, merkt man sich das Rezept kinderleicht: 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker. Für eine pikante Quiche lasst ihr einfach den Zucker weg und nehmt 1 TL Salz.

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