Neues von Christina
Mit Tipps zum Backen und Geschichten aus meiner Backwelt.
Christina Bauer
Eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.
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Und los geht’s mit dem selber Backen!
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Sauerteig

24. Januar 2020
Eure Fragen-Christinas Antworten
Der Sauerteig ist ein einfaches, aber dennoch wieder sehr komplexes Thema, das immer wieder Fragen aufwirft. Eure häufigsten Fragen dazu werde ich hier beantworten

 

EURE FRAGEN – MEINE ANTWORTEN

„In welchem Verhältnis kann man frischen Sauerteig mit getrocknetem ersetzen?“

Am besten liest du dir dazu die Packungsangabe auf deinem Sauerteigpulver durch. Bei meinem Trockensauerteigpulver nimmst du 30 g trockenen Sauerteig auf 1 kg Roggenmehl.

Wenn im Rezept z.B. 600 g Roggenmehl verwendet werden, nimmst du ca 20 g vom Sauerteigpulver.

Allerdings kann Sauerteigpulver nie als alleiniges Triebmittel eingesetzt werden. Das heißt im Klartext, dass du – sofern dein Rezept mit frischen Sauerteig keine Germ enthält – frische Germ zusätzlich zum Teig dazugeben muss. Pro 500 g Mehl benötigst du dann ca 5 g frischen Germ.

 

„Muss ich den übrigen Sauerteigansatz nach der Verwendung nochmal füttern?“

Nein, das ist nicht notwendig. Den übrigen Sauerteigansatz füllst du einfach in ein Schraubglas, verschließt es und stellst es bis zum nächsten Backtag in den Kühlschrank.

 

„Kann ich frischen Sauerteig einfrieren?“

Ja, das kannst du machen. Für das Reaktivieren lässt du den Sauerteig dann einfach auftauen und ihn danach wieder füttern. Sobald sich wieder Bläsechen zeigen ist er wieder aktiv und kann zum Backen verwendet werden.

 

„Wie dosiere ich das Sauerteigpulver richtig?“

Bei meinem Trockensauerteigpulver nimmst du 30 g trockenen Sauerteig auf 1 kg Roggenmehl.

 

„Der Teig von meinem Sauerteigbrot ist weich und klebrig – ist das so richtig?“

Sauerteigbrote sind immer etwas weicher und klebriger. Man darf den Teig auch nicht so lange kneten (max 2-3 Minuten), da er sonst noch klebriger wird.

 

„Kann frischer Sauerteig schlecht werden? Wie wird er am besten aufbewahrt?“

Sofern du alle 2-3 Wochen bäckst, hält dein Sauerteig ewig. Am besten bewahrst du ihn im Kühlschrank auf. Wenn du mal länger nicht backen willst, dann frierst du ihn am besten einfach ein. Für das Reaktivieren lässt du den Sauerteig dann einfach auftauen und fütterst ihn danach wieder. Sobald sich wieder Bläschen zeigen ist er wieder aktiv und kann zum Backen verwendet werden.

„Kann ich aus deinem Roggenvollkorn-Sauerteig Pulver auch einen frischen Sauerteig herstellen?“

Nachdem ich es ausprobiert habe, kann ich euch sagen – JA das funktioniert. Vermenge dazu 10 g vom Pulver mit 90 g Roggenmehl und 120 g Wasser und lasse es zugedeckt ca 30 Stunden in der Küche bei Zimmertemperatur stehen. Danach sollten sich im Teig erste Bläschen zeigen und nach ca 36 Stunden kann der Teig dann zum Backen verwendet werden.

Schickt mir eure Fragen zum Sauerteig

Eure Fragen – meine Antworten wird laufend erweitert…