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Allerlei am Ei

21. Juli 2022
Back-Wissen, Wissenswertes
Eine wichtige Zutat für die köstlichen Sommerkuchen sind frische Eier. Die gibt’s nicht nur beim Bauern ums Eck, sondern auch im Supermarktregal. Dort ist die Auswahl meistens deutlich größer, doch wie erkennt ihr die besten Eier zum Backen und was bedeutet der Stempel auf dem Ei nun wirklich?

Von Bio bis Käfighaltung

Die Wichtigkeit von nachhaltiger Tierhaltung

Seit dem Jahr 2009 ist die konventionelle Käfighaltung in Österreich verboten. 2020 wurde dann auch die „ausgestaltete Käfighaltung“ endgültig verboten – ein wichtiger Schritt für die tierfreundliche und nachhaltige Haltung. Dadurch gibt es in Österreich nur noch Bio-Freilandhaltung, Freilandhaltung und Bodenhaltung. Diese unterscheiden sich im Wesentlichen durch das verwendete Futter sowie den vorhandenen Auslauf für die Tiere.

Ein nachhaltiger und bewusster Umgang mit unseren Lebensmitteln ist extrem wichtig.

Christina Bauer

Fakten & Tipps

Nummer 1
Es gibt dreimal so viele Hühner auf der Erde als Menschen – sprich: 25 Milliarden.
Nummer 2
Eier sehen sehr unterschiedlich aus. Über die Farbe der Eierschale entscheidet die Rasse der Tiere, die am einfachsten am Hautlappen unter dem Ohr zu erkennen ist. Sind die Ohrscheiben weiß, ist auch das Ei weiß. Sind sie rot, ist das Ei braun. Die Fütterung kann außerdem die Schalendicke, den Geschmack und die Dotterfarbe prägen.
Nummer 3
Eier sollten am besten mit der Spitze nach unten im Kühlschrank gelagert werden. Durch diese Art der Lagerung ist die Luftkammer bereits an der Oberseite und muss sich nicht erst den Weg dorthin bahnen. Dies verhindert innere Schäden am Ei und dadurch halten sie am längsten.
Nummer 4
Eier können auch oft noch nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums zum Backen verwendet werden. Der Geruch verrät ganz einfach, ob das Ei noch genießbar ist.
Nummer 5
Die Frische von Eiern kann zusätzlich auch mit einem Glas Wasser getestet werden. Dies funktioniert, weil sich die Luftkammer über die Zeit hinweg vergrößert. Dazu einfach das Ei in das Glas legen. Bleibt das Ei am Boden liegen, ist es noch frisch und verwendbar. Schwimmt es an der Oberfläche, ist es verdorben und nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Was sagt uns der Code am Ei?

In Österreich werden pro Jahr fast zwei Milliarden Eier verbraucht und jedes einzelne muss mit dem sogenannten Erzeuger-Code versehen werden. Damit können sie schnell und einfach bis auf den Bio-Bauernhof oder den Legestall zurückverfolgt werden. Die erste Zahl steht für die Haltungsform der Hühner, dann folgt das Länderkürzel. Die letzten sieben Ziffern verraten die genaue landwirtschaftliche Betriebsnummer.

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DAS RÄTSEL DES EIER-CODES

0 = Bio-Freilandhaltung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
AT = Österreich
DE = Deutschland
SL = Slowenien