Christina Bauer
Eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.

Sauerteig

4.9 bei 100 Bewertungen
10 min
Grundteig

Zutaten

werden innerhalb von 4 Tagen verbraucht
200 g
Wasser
200 g
Roggenmehl

Der Sauerteig wird angesichts seiner Vorbereitungszeit etwas stiefmütterlich behandelt, aber dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Da er in der Welt des Brotbackens vor allem für Roggen-Fans unumgänglich ist, habe ich hier das Grundrezept für euch. Denn gewusst wie gelingt er ohne Stress und ihr erweitert damit euer Brot-Repertoire mit einem ganz besonders Geschmackserlebnis.

Viele weitere Tipps & Infos rund um den Sauerteig findet ihr übrigens hier.

Für die erstmalige Zubereitung eines Sauerteigs müsst ihr 5 Tage Zeit einplanen, erst dann ist der Sauerteig „backbereit“.

 

Zubereitung

  1. Tag 1: 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser in eine Schüssel geben und gut verrühren. Anschließend lässt man diesen Ansatz zugedeckt 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.

  2. 2. Tag: 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser zum Ansatz mischen und wieder 24 Stunden rasten lassen.

  3. 3. Tag: Der Ansatz wird wieder mit 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser vermehrt.

    Zwischen dem 3. und 4. Tag sollten langsam kleine Bläschen im Teig entstehen. Diese zeigen, dass der Sauerteig zu arbeiten beginnt.

  4. 4. Tag: Der Ansatz wird zum letzten Mal mit 50 g Roggenmehl und 50 g Wasser gefüttert. Jetzt rastet er nochmals 24 Stunden und danach hat man 400 g backfertigen Sauerteig.

  5. 5. Tag: Der Sauerteig zeigt deutliche Luftbläschen – jetzt kann die laut Rezept benötigte Menge an Sauerteig weggenommenen und zum Backen verwendet werden.

    Im Normalfall bleibt ein Teil des Sauerteigs übrig. Diesen füllt man in eine Schraubglas, verschließt es und stellt den Sauerteig dann bis zum nächsten Backtag in den Kühlschrank.

Den Sauerteigansatz kannst du im Kühlschrank ca 4 Wochen lang aufbewahren. Wie du ihn dann wieder zum Backen vorbereitest, fährst du auch in meinem Blogbeitrag zum Sauerteig

Wenn er längere Zeit nicht benötigt wird, dann frierst du ihn am besten ein oder mischt ganz viel Roggenmehl dazu und lässt die Masse anschließend trocknen.

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