Christina Bauer
Eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.
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Kategorie: Grundteige

Germteig 1×1

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Germteig 1×1

21. Juli 2022
Backwissen, Grundteige
Ob Brote oder Weckerl, Pizza, Strudel oder Kuchen, aber auch traditionelle Mehlspeisen wie Buchteln, Germknödel oder Krapfen – entscheidend ist bei jedem Germteig, dass er schön aufgeht. Was ihr beachten solltet, damit euer Germteig besonders locker wird, oder wie ihr ein missglücktes Ergebnis vielleicht doch noch retten könnt, erfahrt ihr in den folgenden Tipps.

GERMTEIG

DER UNKOMPLIZIERTE ALLESKÖNNER

GERM – FRISCH ODER TROCKEN?

Ich verwende in meinen Rezepten immer frische Germ. Da sie manchmal aber gar nicht so leicht zu bekommen und auch nicht ewig haltbar ist, macht es durchaus Sinn, auch einen kleinen Vorrat an Trockengerm zu Hause zu haben. 1 Würfel frische Germ enthält 42 g. 1 Packung Trockengerm enthält 7 g und entspricht einem halben Würfel (21 g) frischer Germ. Es gibt noch andere Alternativen zu frischer Germ, diese habe ich hier genauer beschrieben.

Frische Germ kann auch problemlos eingefroren werden. Nach dem Auftauen ist sie weich oder fast flüssig. Lasst sie deshalb in einer Tasse oder einer kleinen Schüssel für ca. 30 Minuten auftauen und verarbeitet sie dann ganz normal wie frische Germ weiter.

ZUTATEN VORBEREITEN

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nehmt sie also rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Die flüssigen Zutaten werden abgewogen (je nach Rezept z.B. Wasser, Milch, Sauerteig, Honig) und – falls im Rezept vorgesehen – zusammen mit den Eiern in eine Rührschüssel gegeben. Milch oder Wasser sollten zwar lauwarm sein, aber nie mehr als 40 Grad haben, da die Hefebakterien sonst absterben und der Teig nicht aufgehen kann.

Auch die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz, Backmalz, Gewürze, Körner, usw.) immer genau abwiegen und zu der Flüssigkeit in die Schüssel geben. Die frische Germ wird dann einfach daraufgebröselt. Wenn Butter im Rezept steht, sollte sie immer zimmerwarm und nie flüssig sein und erst als letzte Zutat hinzugefügt werden.

GUT KNETEN

Germteig mag es sehr gerne, wenn er ordentlich durchgeknetet wird. Ihr könnt ihn mit der Küchenmaschine oder per Hand verkneten. Wenn ihr eine Küchenmaschine verwendet, solltet ihr den Teig zuerst auf der langsamen Stufe für 2-3 Minuten und anschließend auf der zweiten Stufe fertig kneten. Die gesamte Knetzeit beträgt ca. 7 Minuten

Wenn ihr mit der Hand knetet, behaltet ihr zunächst am besten einen Teil des abgewogenen Mehls zurück und arbeitet es erst im Laufe des Knetvorgangs ein. Hier solltet ihr mindestens 10 Minuten Knetdauer einrechnen.

Die Sache mit dem Dampferl

Früher war das Um und Auf beim Backen mit Germ ein Dampferl, ein Vorteig, mit dessen Hilfe die Aktivität der frischen Germ überprüft werden konnte. Frische Germ hat heute eine so gute Qualität, dass dieser Schritt nicht mehr nötig ist. Sofern eure Germ also die Mindesthaltbarkeitsdauer noch nicht überschritten hat, könnt ihr ruhig auf das Dampferl verzichten.

RASTEN LASSEN

Germteig braucht zum Aufgehen eine warme Umgebung, ohne Temperaturschwankungen wie z.B. Zugluft. Den fertig gekneteten Teig solltet ihr zugedeckt (mit Frischhaltefolie, einem Geschirrtuch oder Bäckerleinen) für mindestens 30 Minuten rasten lassen. Sein Volumen sollte sich in der Zeit verdoppeln. Ist das nicht der Fall, gebt ihm noch ein paar Minuten mehr.

Wenn die Zeit knapp ist oder ihr am liebsten gleich in der Früh frisches Germgebäck vernaschen wollt, könnt ihr den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Durch die niedrigen Temperaturen arbeitet die Germ langsamer – der Geschmack wird dafür umso intensiver. Insgesamt sollte die Rastdauer aber nicht mehr als 12 Stunden betragen.

BACKEN – MIT VIEL DAMPF

Heizt euren Backofen immer rechtzeitig vor, mindestens 10-15 Minuten lang sollte er die angegebene Temperatur schon erreicht haben, bevor euer Backwerk hineinkommt

Brot und Gebäck aus Germteig benötigt beim Backen unbedingt viel Dampf, um schön aufzugehen und locker zu werden. Viele neue Backöfen besitzen schon eine automatische Dampffunktion. Ihr könnt aber auch ganz einfach selbst für Dampf sorgen, indem ihr beim Vorheizen ein feuerfestes Gefäß (z.B. ein leeres Backblech) auf die unterste Ebene des Backofens stellt. Sobald das Brot im Backofen ist, schüttet ihr ein halbes Glas voller Wasser oder Eiswürfel in das heiße Gefäß.

BACKDAUER

Die angegebene Backzeit bei meinen Rezepten ist immer nur ein Richtwert. Jeder Backofen heizt anders, deshalb solltet, falls ihr unsicher seid, immer eine Garprobe machen. Bei süßem Gebäck macht ihr am besten eine Nadelprobe, indem ihr kurz vor Ende der Backzeit mit einem Holzspieß in die dickste Stelle eures Gebäcks stecht. Klebt noch Teig daran, verlängert ihr die Backzeit nochmal um ca. 10 Minuten und wiederholt dann die Probe.

Ob euer Brot durchgebacken ist, könnt ihr mit dem Klopftest feststellen. Wenn ihr das Brot aus dem Backofen nehmt und auf die Unterseite klopft, dann sollte es hohl klingen. Tut es das nicht, backt ihr es weiter und wiederholt nach ca. 10 Minuten nochmal den Klopftest.

NACH DEM BACKEN

Wenn ihr ein Brot, Brioche etc. in einer Kastenform backt, dann nehmt es nach dem Backen zügig aus der Form heraus. Es schwitzt sonst beim Abkühlen und euer Gebäck weicht auf. Fertig gebackenes Brot und Gebäck immer auf einem Gitter auskühlen lassen, bevor ihr es anschneidet.

Pannen & Hilfen

Manchmal scheint es wie verhext. Der Germteig will nicht aufgehen oder er wird statt flaumig und locker einfach nur kompakt und trocken. Viele Fragen von euch erreichen mich dazu. Es gibt ein paar Fehler, die ihr bei der Germteig-Zubereitung vermeiden solltet. Oft hilft es schon, wenn man weiß, wo das Problem liegt. Dann kann man es beim nächsten Mal besser machen.

Warum geht der Germteig nicht auf?

Germ schlichtweg vergessen
Ihr könnt die Germ noch nachträglich einarbeiten, indem ihr sie mit nur wenigen Tropfen lauwarmem Wasser verrührt und sie gut unter den Teig knetet. Danach muss der Teig natürlich nochmal rasten.

Die Germ ist zu alt und deshalb schon inaktiv
Achtet unbedingt auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Ist es kurz vor dem Ablaufen oder schon überschritten, dann macht zur Sicherheit einen Aktivitätstest. Rührt die Germ mit einem Teil des Mehls und der warmen Flüssigkeit an und schaut, ob sich Bläschen bilden. Wenn ja, legt los. Wenn nicht, holt schnell frische Germ oder greift auf eine Trockengerm-Reserve zurück.

Die zugegebene Flüssigkeit war zu heiß
Germ mag es zwar warm, aber nicht über 40 Grad. Da sterben die Hefebakterien ab und ohne sie geht der Teig nicht auf. Gebt die Flüssigkeit also nie dampfend heiß dazu, lauwarm ist ausreichend.

Es wurde zu wenig oder zu viel geknetet
Solange der Teig nicht glatt und geschmeidig ist, dürft ihr nicht aufhören zu kneten. Aber wenn er schon fettig glänzt und sich klebrig anfühlt, dann habt ihr ihn überknetet.

Eventuell war die Ofentemperatur zu niedrig
Heizt euren Backofen immer eine Weile im Voraus auf, damit er die eingestellte Temperatur auch sicher erreicht hat.

Warum fällt der Germteig zusammen, nachdem er doch so schön aufgegangen ist?

Er hat zu lange oder zu warm geruht
Ruht der Germteig zu lange oder an einem zu warmen Ort, kann es passieren, dass er zu schnell und zu stark aufgeht und anschließend in sich zusammenfällt.

Er ist nicht fertig gebacken
Wird der Teig zu kurz gebacken, kann es auch passieren, dass alles zusammenfällt.

Kein Dampf im Backofen
Ihr habt ohne oder mit zu wenig Dampf gebacken.

Hilfe, mein Teig ist viel zu weich!

Die Zutaten wurden falsch abgewogen oder es handelt sich wirklich um einen weichen Teig
Um festzustellen, ob ihr euch beim Abwiegen vertan habt, könnt ihr das Gewicht eures Teiges mit dem Gesamtgewicht der im Rezept angegebenen Zutaten abgleichen. Wiegt euer Teig zu wenig, gebt die fehlende Menge in Form von Mehl dazu und knetet alles noch einmal gut durch.

Stimmt das Gewicht, dann habt ihr hier einen bewusst weich gehaltenen Teig vor euch. In meinen Rezepten weise ich immer darauf hin und erkläre genau, wie ihr mit dem weichen Teig am besten umgeht.

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Biskuitteig 1×1

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Biskuitteig 1×1

9. Juni 2021
Backwissen, Grundteige
BISKUITTEIG: EIN LUFTIGER TRAUM

Der Biskuitteig ist vielseitig einsetzbar und noch dazu im Handumdrehen gemacht. Weil man die Zutaten Eier, Mehl und Zucker so gut wie immer zu Hause hat und der Teig in kurzer Zeit gebacken ist, ist er auch bestens geeignet, wenn sich einmal spontan Besuch ankündigt. Damit ihr dann mit einem flaumigen Ergebnis punkten könnt, gibt es folgendes zu beachten:

ZUTATEN

Das richtige Ei
Ich verwende für meine Biskuitteige immer Eier der Größe L. Sie sollten außerdem sehr frisch sein, dann lässt sich das Eiklar mit besonders viel Volumen aufschlagen und das bringt die nötige Luft in den Teig.
Das passende Mehl
Auch Weizenmehl der Type 480 sorgt für einen lockeren Teig.
DIE IDEALE FLÜSSIGKEIT
Ich füge meinem Biskuit gerne 2 EL Öl hinzu, das macht ihn saftiger und haltbarer. Ein paar Esslöffel Wasser im Teig strecken ihn, dadurch braucht man weniger Eier. Dann ist es aber ratsam, Backpulver zu verwenden.

TEIGZUBEREITUNG

Schlagt das Eiklar immer als erstes auf. So spart ihr euch den Schritt, die Rührbesen eures Mixers zwischendurch abwaschen zu müssen.

Neben dem Eischnee sorgt auch das sorgfältige Aufschlagen von Dottern und Zuckern für eine lockere Biskuitmasse. Rührt also so lange, bis die Masse cremig und hell aussieht und nicht mehr an Volumen zunimmt.

Das Mehl hingegen solltet ihr nur kurz unterrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Sonst rührt ihr die Luft wieder aus dem Teig.

Am Schluss den Eischnee nur unterheben.

Christinas Tipps

Tipp 1

Biskuitteig sollte sofort gebacken werden, weil sonst die eingeschlossene Luft wieder herausgeht.

Tipp 2

Backt euren Biskuitteig nicht zu dunkel aus, er wird sonst trocken und bricht leicht, wenn ihr ihn zu einer Roulade aufrollt.

NACH DEM BACKEN

Richtiges Stürzen
Für eine Roulade das Biskuit sofort nach dem Backen auf ein mit Zucker bestreutes Tuch oder ein Backpapier stürzen.
Tortenbiskuit
Bei einer Torte vor dem Durchschneiden den Biskuit mindestens 2-3 Stunden, am besten über Nacht, gut auskühlen lassen.

Biskuit

4.8 bei 74 Bewertungen
Grundteig
Heißluft
180 Grad
20 min

Zutaten

Teig
3
Eier (Größe L)
120 g
Zucker
4 EL
Mineralwasser oder Leitungswasser
120 g
Mehl
8 g
Backpulver

Aus diesem Grundrezept lassen sich Rouladen, Tortenböden oder Blechkuchen zaubern. Mit Marmelade bestrichen oder mit Cremen und Früchten belegt und schon ist ein herrlich flaumiger, selbst gemachter Kuchen auf dem Tisch. Alle wichtigen Tipps und Kniffe findet ihr beim Biskuitteig 1×1.

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und das Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen.

  2. Die Dotter mit dem Zucker schaumig rühren und anschließend das Mineralwasser dazumischen.

  3. Jetzt das Mehl mit dem Backpulver vorsichtig unterheben, dafür immer nur Esslöffel für Esslöffel zugeben, bis das Mehl aufgebraucht ist.

  4. Zuletzt den Schnee behutsam unterheben.

     

    Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen oder in eine ausgefettete und bemehlte Tortenform füllen und im vorgeheizten Ofen backen.

Für ein großes Blech könnt ihr die Masse auch einfach verdoppeln.

Varianten:
Für einen Schokobiskuit könnt ihr einen Esslöffel Kakao mit dem Mehl mischen und unterrühren. Auch ein Nussbiskuit sorgt für Abwechslung. Ersetzt die Hälfte des Mehls mit geriebenen Nüssen eurer Wahl und vermischt sie vor dem Unterrühren ebenfalls mit dem Mehl.

 

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Rührteig 1×1

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Rührteig 1×1

29. Januar 2020
Backwissen, Grundteige
Wie der Name schon sagt, geht es bei diesem Teig nur darum, die Zutaten gut miteinander zu verrühren. Einfacher geht es wirklich kaum. Sein höherer Fettanteil macht den Rührteig im Gegensatz zum Biskuit noch saftiger und er bleibt länger frisch. Es gibt nur wenig, das es zu beachten gilt.

Rührteig

Der blitzschnelle Liebling

ZUTATEN

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Das ist entscheidend, damit sie sich zu einer gleichmäßigen Masse verbinden.

ZUBEREITUNG

Zuerst die weiche Butter oder das Öl mit Zucker schön schaumig aufschlagen und dann nach und nach die Eier dazugeben. Die Masse sollte schön cremig sein und eine helle Farbe haben. Das Mehl mit Backpulver nur noch ganz kurz unterrühren. Am besten nicht mit dem Mixer, sondern nur von Hand. Wenn Fruchtstückchen in den Teig kommen, dann werden diese nach dem Mehl untergemischt.

In manchen Rezepten trenne ich die Eier und schlage einen Eischnee, den ich ganz am Schluss nur ganz vorsichtig unterhebe. Dann wird der Kuchen noch flaumiger.

BACKEN

Rührteig geht schön auf, deshalb bei Torten, Kastenkuchen oder Muffins die Formen nur zu zwei Dritteln befüllen. Um zu prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist, macht ihr am besten die Stäbchenprobe: Gegen Ende der Backzeit steckt ihr einen Holzspieß in die dickste Stelle und wenn nichts mehr dran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig gebacken. Sonst weitere 5 Minuten backen und die Garprobe wiederholen.

AUSGEFLOCKT

Das Einzige, was beim Rührteig manchmal passiert ist, dass der Teig beim Rühren ausflockt. Es sind dann kleine Klümpchen zu sehen und Butter und Eier trennen sich. Mir passiert das manchmal, wenn die Eier beim Unterrühren noch zu kalt sind. Wenn ich dann das Mehl dazugebe, ist das Problem allerdings gelöst und ich backe den Kuchen einfach ganz normal fertig.

KUCHEN STÜRZEN

Nach dem Backen kurz (ca. 10 Minuten)
in der Form abkühlen lassen und erst
dann herausnehmen und auf einem
Gitter abkühlen lassen.

Rührteig

4.8 bei 166 Bewertungen
Grundteig
Heißluft
180 Grad

Zutaten

FÜR 1 Blech, 1 Gugelhupfform, 1 Kastenform oder 24 Muffins
VARIANTE MIT ÖL
5
Eier
200 g
Zucker
125 g
Öl (Rapsöl, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl)
300 g
Mehl
16 g
Backpulver
125 g
Milch
VARIANTE MIT BUTTER
220 g
zimmerwarme Butter
200 g
Zucker
4
Eier
440 g
Mehl
16 g
Backpulver
250 g
Milch

Der Rührteig ist die Grundmasse für viele Kuchenklassiker wie Gugelhupf, Obstkuchen oder Marmorkuchen. Auch Muffins lassen sich damit wunderbar zubereiten. Ich habe für euch zwei meiner liebsten Varianten als Grundrezepte ausgewählt, mit denen ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt. Gebt Schokostückchen, Apfelraspel oder anderes Obst dazu, aber auch Nüsse oder Kakao machen sich gut.

Zubereitung

  1. Für den Rührteig (> Rührteig 1×1), wie der Name schon verrät, alle Zutaten ganz einfach miteinander verrühren.

  2. Variante mit Öl:
    Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist, dann das Öl langsam einfließen lassen und unterrühren. Mehl und Backpulver abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren. Nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

  3. Variante mit Butter:
    Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist, dann nach und nach die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren. Nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Wer es gerne noch luftiger möchte, kann die Eier auch trennen, das Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen und diesen erst ganz am Schluss noch vorsichtig unterheben.

Die Backzeiten variieren je nach verwendeter Form und Dicke eures Teiges. Folgende Angaben könnt ihr als Richtwerte nehmen:
Muffins brauchen ca. 20 Minuten, ein Gugelhupf ca. 40-50 Minuten, ein Kuchen in der Kastenform ca. 40 Minuten, ein Blechkuchen ca. 30-40 Minuten.

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Mürbteig 1×1

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Mürbteig 1×1

29. Januar 2020
Backwissen, Grundteige
Bei uns kommt der Mürbteig vor allem in seiner süßen Variante auf den Tisch. Wir lieben ihn als Allrounder beim Keksebacken, aber auch als Tarte oder Blechkuchen in Kombination mit süß-säuerlichen Früchten und Cremen macht er eine gute Figur. Obwohl auch er im Grunde sehr einfach in der Zubereitung ist, gibt es ein paar Tipps, die das Gelingen noch sicherer machen.

Mürbteig

Der buttrig, knusprige Gaumenschmeichler

ZUTATEN

deshalb sollten auch die Zutaten direkt aus dem Kühlschrank kommen. Besonders wichtig ist das bei der Butter. Sie sollte auf jeden Fall schön kühl sein, weil sonst der Teig brüchig wird und sich nicht zusammenkneten lässt. Ich verwende immer Staubzucker, weil sich dieser besser auflöst als Feinkristallzucker.

KNETEN

Da die Zutaten beim Mürbteig nicht zu warm werden sollen, ist schnelles Arbeiten angesagt. Knetet die Zutaten also möglichst rasch zu einem Teig zusammen, entweder mit den Händen, in der Küchenmaschine mit einem Flachrüher oder mit dem Mixer mit Knethaken.

Lässt sich der Teig nicht zusammenkneten, löffelweise (!) sehr kaltes Wasser zugeben, bis sich die Zutaten verbinden.

GUT KÜHLEN

_________

Mürbteig lässt sich am besten weiterverarbeiten, wenn er schön gekühlt ist. Lasst ihn also mindestens 30 Minuten lang im Kühlschrank rasten. Ich bereite Mürbteig auch gerne schon am Vortag zu und stelle ihn über Nacht kalt.

AUSROLLEN

Das Ausrollen von Mürbteig funktioniert am besten zwischen zwei Frischhalte- oder Dauerbackfolien. So bleibt garantiert nichts kleben. Wenn ihr ihn ohne Folie ausrollt, achtet darauf genügend Mehl zu verwenden. Bestaubt eure Arbeitsplatte gut und reibt auch das Nudelholz mit Mehl ein.

TRICKSEN

Manchmal will der Mürbteig trotz Beachtung aller seiner Vorlieben doch nicht so, wie ich es will. Sprich, er lässt sich nicht gut ausrollen und bricht auseinander. Wenn es größere Stücke sind, dann kann man diese in einer Tortenform oder am Blech auch einfach aneinanderlegen und die Ränder zusammendrücken. Wenn er wirklich in viele kleinere Stücke zerbricht, dann mache ich daraus einfach Streusel.

Christinas Grundrezept

Aus Mürbteig lassen sich nicht nur zahlreiche Keksvarianten zubereiten, er eignet sich auch hervorragend als Grundlage für verschiedene Streusel-, Obst- oder Topfenkuchen. Mürbteig lässt sich wunderbar einfach herstellen und weil er auch 3-2-1-Teig genannt wird, merkt man sich das Rezept kinderleicht: 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker. Für eine pikante Quiche lasst ihr einfach den Zucker weg und nehmt 1 TL Salz.

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Strudelteig 1×1

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Strudelteig 1×1

29. Januar 2020
Backwissen, Grundteige
Ein selbstgezogener Strudelteig ist nicht so schwer, wie man meinen mag. Das hat uns zwar schon unsere Oma gesagt, nur glauben wollen wir es nicht so richtig. Gebt ihm doch noch eine Chance. Denn was gibt es Besseres als einen Apfelstrudel mit einer selbstgemachten Teighülle? Eben. Und bald ist die Herausforderung nicht mehr, dass ihr ihn überhaupt macht, sondern, wie dünn ihr ihn noch ausziehen könnt.

STRUDELTEIG

Der hauchdünne Klassiker

ZUTATEN

Am besten gelingt der Strudelteig mit glattem Mehl. Ihr könnt Weizen- oder Dinkelmehl Type 700 verwenden.

Das Wasser sollte lauwarm sein und 1 EL Öl im Teig, nehmt dafür ein neutrales Pflanzenöl, sorgt für die notwendige Geschmeidigkeit, die das Um und Auf beim Ausziehen ist.

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten werden ganz einfach miteinander verknetet, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Er soll weich, aber auf keinen Fall klebrig sein. Wenn er 30 Minuten bei Zimmertemperatur rasten kann, ist er perfekt entspannt und lässt sich leichter auseinanderziehen. Gebt vor dem Rasten etwas Öl auf den Teig und deckt ihn mit Frischhaltefolie ab.

Beim Füllen eher behutsam vorgehen und nicht zu viel Fülle nehmen. Der dünne Teig reißt sonst leicht auf. Wenn ihr den Strudelteig auf einem Tuch auszieht, könnt ihr dieses auch beim Aufrollen zu Hilfe nehmen. Wichtig ist, dass ihr das Tuch und den Teig gut bemehlt, damit nichts kleben bleibt.

BACKEN

Vor dem Backen den Strudel mit flüssiger Butter bepinseln, dann bekommt er eine tolle goldbraune Farbe.

Der Strudelteig wird schön weich, wenn man ihn nach dem Backen noch ein wenig im warmen Backofen (bei ca. 50 Grad) nachziehen lässt.

Gezogener Strudelteig

Man sagt ja, je dünner der Strudelteig, desto besser. Mit der Zeit werdet auch ihr euren Strudelteig so dünn ausziehen, dass man die Zeitung durch ihn hindurch lesen kann. Wie euch das gelingt, zeige ich euch in meinem Apfelstrudel-Video.

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Christinas Strudelteig Grundrezept

Der Strudelteig eignet sich natürlich für die Klassiker mit Apfel- oder Topfenfülle, für eine pikante Variante, aber auch als knusprige Umhüllung oder Teigkörbchen für kleinere Häppchen. Probiert ihn mal als Strudelsäckchen oder portionsweise in einer Muffinform gebacken als essbares Gefäß für allerlei süße und herzhafte Snacks. Dann kann der Teig auch ruhig etwas dicker sein.

Rezeptideen