Christina Bauer
Eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.
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Kategorie: Backwissen

Brote kunstvoll einschneiden

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Brote kunstvoll einschneiden

14. April 2026
Backwissen
Das Einschneiden von Teig gibt jedem Brot eine persönliche Note und macht es zu etwas ganz Besonderem. Denn das Auge isst schließlich mit! Mit einem guten Grundrezept und ein bisschen Übung gelingen die Muster ganz leicht und aus einem einfachen Brot wird ein echter Hingucker.

Alles für den perfekten Start

Damit ihr direkt loslegen könnt, teile ich mit euch mein bewährtes Grundrezept, ein paar schöne Schnittmuster und meine liebsten Helferlein, die mir das Einschneiden erleichtern. So habt ihr alles zur Hand, um euer Brot richtig schön gestalten zu können.

Tipps & Tricks

Brotteig
Ich nehme am liebsten eine Mischung aus Sauer- & Germteig.
Das richtige Werkzeug
Für saubere, präzise Schnitte nehme ich mein Brotmesser. Die Klinge kann leicht angefeuchtet werden, damit der Teig nicht kleben bleibt.
Timing & Technik
Schneide das Brot unmittelbar vor dem Backen und nur 0,5–1 cm tief, damit das Brot kontrolliert aufreißt und nicht auseinanderfällt.
Rundherum einschneiden
Das Einschneiden des Laibes rundherum verhindert ein unkontrolliertes Aufreißen.

Brotteig

ZUTATEN

Teig
250 g Wasser
150 g Milch
400 g Weizenbrotmehl
200 g Weizenmehl 700
13 g Salz
60 g Sauerteig
3 g Germ

Zum Besieben
Weizenmehl 700

ZUBEREITUNG

Für den Brotteig zuerst Wasser und Milch in eine Rührschüssel geben. Anschließend Mehl, Salz, Sauerteig und Germ hinzufügen. Den Teig für 10 Minuten langsam kneten und danach etwa 1 Stunde zugedeckt rasten lassen.

Nach der Rastzeit den Teig in zwei Teile aufteilen und zu Kugeln formen. Diese leicht flach drücken, auf ein Backblech legen, etwas bemehlen und gut abgedeckt (z. B. mit einem Geschirrtuch und einer Backmatte) nochmals 5–6 Stunden kühl rasten lassen.

Die Teigkugeln großzügig mit Mehl bestäuben, glatt wischen und ein beliebiges Muster einschneiden. Anschließend auch seitlich am Boden entlang einschneiden, damit dem Brot die Spannung genommen wird und es nur auf Grund der gesetzten Schnitte aufreißt.

Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C Heißluft etwa 40 Minuten mit viel Dampf backen. Nach der halben Backzeit den Dampf ablassen (dazu einfach die Tür des Backofens kurz öffnen) die Temperatur auf 200 °C reduzieren.

 

Stern Muster

ZUBEREITUNG

Den Brotteig lt. Grundrezept zubereiten.

Für das Stern Muster mit einem Zwirn oder Faden einen Stern eindrücken. Entlang dieser Hilfslinien das Muster einschneiden. Für die Punkte habe ich einen Zahnstocher verwendet.

Anschließend auch seitlich einschneiden, damit dem Brot die Spannung genommen wird.

Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C Heißluft etwa 40 Minuten mit viel Dampf backen. Nach der halben Backzeit den Dampf ablassen (dazu einfach die Tür des Backofens kurz öffnen) die Temperatur auf 200 °C reduzieren.

 

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Blätter Muster

ZUBEREITUNG

Den Brotteig lt. Grundrezept zubereiten.

Für das Blätter Muster mit einem Zwirn oder Faden ein Kreuz eindrücken. Entlang dieser Hilfslinien das Blattmuster einschneiden.

Anschließend auch seitlich einschneiden, damit dem Brot die Spannung genommen wird.

Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C Heißluft etwa 40 Minuten mit viel Dampf backen. Nach der halben Backzeit den Dampf ablassen (dazu einfach die Tür des Backofens kurz öffnen) die Temperatur auf 200 °C reduzieren.

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Herz Muster

ZUBEREITUNG

Den Brotteig lt. Grundrezept zubereiten.

Für das Herz Muster eine Herzvorlage auf den unbemehlten Laib legen. Nun mit reichlich Mehl bestauben und das Herz vorsichtig abziehen. Nun nur noch lt. Bild fertig einschneiden.

Anschließend auch seitlich einschneiden, damit dem Brot die Spannung genommen wird.

Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C Heißluft etwa 40 Minuten mit viel Dampf backen. Nach der halben Backzeit den Dampf ablassen (dazu einfach die Tür des Backofens kurz öffnen) die Temperatur auf 200 °C reduzieren.

 

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Dehnen und Falten

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HomeDehnen und Falten

Dehnen und Falten

28. Mai 2025
Backwissen
Damit ein Sauerteigbrot schön locker und aromatisch wird, braucht der Teig neben Zeit auch etwas Zuwendung. Eine wichtige Methode dafür ist das Dehnen und Falten. Dabei wird der Teig während der Gehzeit mehrmals vorsichtig gestreckt und zusammengelegt. Das stärkt das Klebergerüst, sorgt für eine bessere Struktur und hilft, Luft in den Teig zu bringen – ganz ohne Kneten. Wie genau das funktioniert, erkläre ich dir im nächsten Schritt.

Ein einfaches Wundermittel

Das Dehnen und Falten des Teigs bewirkt bei Sauerteigbroten wahre Wunder. Weizen- und Dinkelteige bekommen dadurch weit mehr Festigkeit und Volumen. Am besten legst du die Teige zum Rasten in eine mit Olivenöl ausgestrichene, eckige Form. Darin lassen sich die Teige dann auch schön dehnen und falten. Und so geht’s:

1 - Öffne die Sauerteigbox und benetze deine Finger mit etwas Öl.
2 - Greife eine Seite des Teiges und ziehe sie vorsichtig nach oben (Teig sollte nicht reißen!).
3 - Lass den Teig langsam wieder nach unten sinken, sodass der obere Teil etwa die Hälfte des unteren Teigs bedeckt.
4 - Nun die dicke Seite mit der Überlappung greifen und den unteren Teil einklappen.
5 - Der Teig ist jetzt das erste Mal gefaltet.
6 - Beim zweiten Durchgang zeigt die gefaltete Seite zu dir - dann wie zuvor dehnen und falten.

Weltbrottag

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HomeWeltbrottag

Weltbrottag

16. Oktober 2024
Backwissen
Heute ist WELTBROTTAG!

Ein Tag zu Ehren des Brotes und für mich persönlich auch ein Feiertag für alle, die ihr Brot selber backen!

Meine Leidenschaft fürs Backen

Als ich damals als junge Bäuerin auf den Bramlhof kam, hab’ ich dank meiner lieben Schwiegermutter die Leidenschaft fürs Brotbacken entdeckt. Seitdem nimmt selbstgebackenes Brot einen ganz besonderen Platz in meinem Leben ein und ich bin dankbar, diese Leidenschaft mit so vielen von euch teilen zu können.

Film “Vom Korn zum Brot”

Im Zuge des Weltbrottags hat sich die Firma “Pöttinger Landtechnik” damit beschäftigt, wie viel Arbeit in einer Scheibe Brot steckt. Im Film „Vom Korn zum Brot“ wird der spannende Weg Schritt für Schritt gezeigt. Dabei werden die verschiedenen Phasen verfolgt – von der Aussaat, über die Pflege der Pflanzen, bis hin zur Ernte. Beim Kapitel “Brot” komme dann auch ich persönlich ins Spiel: Aus dem geernteten Korn habe ich ein Vollkornmehl gemahlen und daraus ein ganz einfaches Brot gebacken.

Mein Brotrezept

Das dazugehörige Brotrezept teile ich natürlich im Newsletter mit euch – inklusive einer ausführlichen Videoanleitung, denn selber Brotbacken ist – wie ja schon viele von euch wissen – gar keine Hexerei.

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Mein Brot zum Weltbrottag

Wer selbst Brot bäckt, weiß einiges: Woher stammen meine Zutaten? Welche Arbeit und Hingabe sind hineingeflossen? Und welch herrlicher Duft erfüllte das eigene Heim während des Backens!

Vom Korn zum Brot

Was steckt eigentlich dahinter?

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Weitere Brotrezepte

15 min
5 bei 5 Bewertungen
Muttertagsbrot
Zutaten: Naturjoghurt, lauwarmes Wasser, Weizenbrotmehl 1600, Roggenmehl 960, Salz, Brotgewürz, frische Germ, Gärkörbchen mit Herz
30 min
2 bei 5 Bewertungen
Kürbis Pfannen Focaccia
Zutaten: Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank, Weizenmehl 700, lauwarmes Wasser, Sauerteig (= Vorteig), Salz, Olivenöl, Kürbis, Frühlingszwiebel, Kürbiskerne, mediterrane Gewürzmischung
3.2 bei 10 Bewertungen
Pestobrot
Zutaten: lauwarmes Wasser, Weizenmehl 700 (oder Dinkelmehl 700), Salz, Backmalz, frische Germ, getrocknete Tomaten, Pesto
40 min
4.5 bei 29 Bewertungen
Kraftkörnerbrot
Zutaten: Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank, Roggenmehl 960, lauwarmes Wasser, Sauerteig (= Vorteig), Weizenbrotmehl 1600, Salz, Brotgewürz, Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne
20 min
4.8 bei 59 Bewertungen
Krustenkernbrot
Zutaten: lauwarmes Wasser, Roggenmehl 960, Dinkelvollkornmehl, Weizenmehl 700, Naturjoghurt, Salz, Brotgewürz, Germ, Sesam, Haferflocken, Leinsamen
20 min
4.8 bei 37 Bewertungen
Kraftbrot
Zutaten: Naturjoghurt, lauwarmes Wasser, Dinkelbrotmehl 1600, Roggenmehl 960, Dinkelmehl 700, Brotgewürz, Salz, Germ,
40 min
4.7 bei 23 Bewertungen
Landbrot mit Sauerteig
Zutaten: Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank, Wasser, Roggenmehl 960, Haferflocken, Sonnenblumenkörner, Kürbiskerne, heißes Wasser, Sauerteig (= Vorteig), lauwarmes Wasser, Dinkelbrotmehl, Salz
20 min
4.8 bei 51 Bewertungen
Krustenbrot | Sauerteig
Zutaten: Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank, Wasser, Roggenmehl 960, Sauerteig (= Vorteig), Weizenbrotmehl 1600, Dinkelvollkornmehl, Salz, Brotgewürz

Pizzaglück: Frisch, knusprig und unwiderstehlich

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HomePizzaglück: Frisch, knusprig und unwiderstehlich

Pizzaglück: Frisch, knusprig und unwiderstehlich

18. Juni 2024
Backwissen
Dank meinem neuen Pizzaofen gibt es jetzt Pizza mit dünnem, knusprigem Boden und herrlichem Rand. In diesem Blogbeitrag verrate ich euch, welchen Teig ich dafür verwende und welchen Ofen ich benutze, um diese perfekte Pizza zu zaubern.

Mein neuer Pizzaofen

Zum Backen von Pizzen, Foccacia, Flammkuchen uvm.

Mit dem elektrischen Pizzaofen könnt ihr euch das italienische Pizzagefühl direkt nach Hause holen. Eure Pizzen werden so einzigartig und knusprig wie aus dem Steinbackofen – einfach genial!

Das Beste daran: Der Pizzaofen erreicht Temperaturen von bis zu 400 Grad. Damit bekommt ihr nicht nur perfekte Pizzen hin, sondern auch Foccacia, Flammuchen, Baguettes und vieles mehr. Ich werde schon ganz bald weitere Rezepte für den Ofen ausprobieren und diese mit euch teilen.

Der Ofen

Sofort einsatzbereit
Mit der manuellen Temperatureinstellung ist die Pizza schon nach 3 – 5 Minuten fertig. Fürs Aufheizen braucht der Ofen ca. 10 Minuten.
Schnell und effizient
Der Timer signalisiert das Ende der Garzeit und die Pizza ist essbereit.
Knusprige Backergebnisse
Durch die gleichmäßige Heizspirale wird jede Kruste auf dem feuerfesten, hochwerti- gen Stein perfekt gebacken.
Leistung
1200 Watt, Durchmesser: 33,5 cm, Gewicht: 4,5 kg

Pizzaglück

Meine Familie und ich lieben Pizza, weil jeder sie ganz nach seinen eigenen Vorlieben belegen kann.

Christina Bauer

Pizza Grundteig

Zutaten

VORTEIG
200 g Wasser

200 g Pizzamehl
erbsengroßes frisches Germstück

TEIG
300 g Pizzamehl

100 g Wasser

12 g Salz

2 g frische Germ

Zubereitung

Aus Wasser, Mehl und Germ einen Vorteig zubereiten. Dafür die Zutaten glatt rühren und bei Zimmertemperatur 12-16 h in einem geschlossenen Behälter rasten lassen.

Für den Teig die restlichen Zutaten zum Vorteig geben und für ca. 10 Minuten verkneten. Danach zu einer Kugel schleifen und 15 Minuten zugedeckt rasten lassen.

Den Teig in drei Teile aufteilen und diese laut Schritt-für-Schritt Anleitung falten. Nun die Kugeln wieder in einen geschlossenen Behälter geben und nochmals für 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur rasten lassen.

Die Kugeln zu Pizzen ausziehen und nach Belieben weiterverarbeiten.

Teig falten

Schritt-für-Schritt Anleitung

Kugeln zu Pizzen formen

Schritt-für-Schritt Anleitung

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Reinigung

So reinigst du deinen Pizzaofen
  • Entferne ggf. Rückstände auf dem Pizzastein mit den mitgelieferten Pizzaschaufeln oder alternativ mit einem Ceranfeldschaber.
  • Danach noch mit Küchenpapier abwischen.
  • Bei Bedarf nur den Deckel innen (nicht den Stein selbst) im kalten Zustand mit einem weichen Schwamm, mildem Reinigungsmittel und ein wenig Feuchtigkeit vorsichtig reinigen (ohne die Heizung).
  • Den Pizzaofen auf Stufe 3 unter Sichtkontakt für ca. 30 min einschalten (Pyrolyse).

Wichtige Hinweise

Patina
Der Pizzastein wird mit der Zeit dunkler, das ist normal und verleiht der Pizza den typischen Pizzageschmack (= Patina).
Abstand
Beim Backen muss der Ofen 10 cm Abstand zu benachbarten Gegenständen haben.
Keine Flüssigkeiten auf dem Pizzastein
Beim Belegen drauf achten, dass keine Flüssigkeiten, Käse oder Sauce auf den Stein kommen. Beim Reinigen den Stein nicht unter fließendes Wasser halten - siehe Reinigung.

Meine Pizza Grundteige

im Überblick

Aus meinem Backshop

Backen im Griller

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HomeBacken im Griller

Backen im Griller

29. Januar 2024
Backwissen
Der Sommer lässt sich nicht nur sehen, hören und fühlen, sondern auch schmecken. Wie ich finde, hat der Magen in puncto Sommerstimmung ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Mein – im wahrsten Sinne des Wortes – heißester Favorit im sommerlichen Geschmacks-Ranking ist Gegrilltes. Das Grillen ist für mich eine entspannte Alternative zum Kochen und gleichzeitig ein schönes Ritual im Familien- und Freundeskreis. Und das Beste: Mit dem Griller lässt es sich auch wunderbar backen!

Backen im Griller

Darauf müsst ihr achten!

Der Griller

Praktisch jeder Griller (vor allem Holzkohle- und Gasgriller) eignet sich auch zum Backen. Alles, was ihr dafür braucht, sind genügend Platz auf dem Rost und ein entsprechender Deckel. Wichtig: Für das Backen im Griller muss indirekt gegrillt werden. Die Hitzequelle befindet sich in diesem Fall am Rand des Grillers und nicht direkt unter dem Grillgut. Dazu müssen die glühenden Kohlen oder die gewünschten Brenner (beim Gasgriller) an den Rand des Grillers verlegt werden. Bei geschlossenem Deckel wird der Griller dann zu einer Art Umluftofen, in dem die heiße Luft wie im normalen Backrohr zirkulieren kann. Auch wenn einen schon einmal die Ungeduld und der Hunger packen können, sollte der Deckel während des gesamten Backprozesses geschlossen bleiben. Falls ihr einen Grill- oder Pizzastein habt, könnt ihr diesen benutzen, um die Hitze noch gleichmäßiger zu verteilen.

Die gusseiserne Form

Das Grillgut selbst kommt am besten in einen gusseisernen Backtopf oder eine gusseiserne Form. Herkömmliche Töpfe für den Herd sollten nicht verwendet werden, da diese sonst rußig werden. Wofür sich der Griller außerdem noch anbietet: Um gefüllte oder mit Käse bestreute Brote und Weckerl knusprig zu überbacken. Probiert es aus!

Alles ist möglich

Brot ist aber nicht das einzige Backwerk, das im Griller zubereitet werden kann. Auch beim Backen im Griller gilt die bereits erwähnte Devise: Alles ist möglich! Neben verschiedenen pikanten und süßen Broten können auch Pizzen, Kuchen und Desserts wie etwa Schokobananen auf dem Rost gezaubert werden. Probieren geht hier wie so oft über Studieren. Damit ihr gleich damit beginnen könnt, findet ihr unten angeführt Rezepte und Inspirationen für das Backen im Griller.

Tipps und Rezepte für eure Sommerparty

Es ist ein ungeschriebenes Grillgesetz: Während Spieße, Fischfilets oder Maiskolben noch auf dem Rost brutzeln, nascht man einfach schon einmal Brot mit Grillsauce. Ein frisches, luftiges Brot ist eine unverzichtbare Beilage einer jeden Grillerei. Und was ist da naheliegender, als das Brot selbst auch im Griller zu backen? Ja, das geht. Und das Schöne daran: Backen im Griller ist gar keine Hexerei – auch wenn das Ergebnis eure Gäste mit Sicherheit verzaubern wird.

Backe, backe, Weihnachtskekse

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HomeBacke, backe, Weihnachtskekse

Backe, backe, Weihnachtskekse

16. November 2023
Backwissen
Die Weihnachtszeit ist eine magische Jahreszeit, in der viele von uns ihre kreativen Talente in der Küche entfalten. Eine beliebte Tradition in vielen Haushalten ist das Backen von Weihnachtskeksen. Diese duftenden, festlichen Leckereien sind nicht nur kleine Köstlichkeiten, sondern auch eine Möglichkeit, die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu steigern. Hier verrate ich euch alles Rund um die Lagerung, Gewürze, Glasuren und das gemeinsame Keksebacken mit Kindern. Lasst uns also gemeinsam in die Welt der Weihnachtsbäckerei eintauchen!

Eine uralte Tradition, die Familien seit Generationen vereint

In Österreich ist das Backen von Weihnachtskeksen während der Adventszeit eine schöne Tradition. Es ist vielerorts ein Ritual, bei dem Familien und Freunde zusammenkommen, um in gemütlicher Atmosphäre köstliche Kekse zu backen und zu vernaschen. Diese liebevoll zubereiteten Leckereien schaffen neben Adventkranz, Kerzenschein und verschneiter Winterlandschaft eine wundervolle Weihnachtsstimmung. Beim Backen werden nicht nur köstliche Rezepte überliefert, sondern auch kostbare Erinnerungen und generationsübergreifendes Wissen geteilt. Die selbst gebackenen Kekse sind liebevoll verziert und werden in hübschen Dosen aufbewahrt, um sie als herzliche Geschenke zu verteilen oder bei festlichen Anlässen zu teilen. In Österreich ist das Weihnachtskeksbacken somit ein süßer Ausdruck der Vorfreude auf das Weihnachtsfest und eine wunderbare Tradition, die die Herzen der Menschen erwärmt.

Die richtige Lagerung

Auskühlen lassen
Damit sich die Kekse in der Dose nicht verformen, ist es wichtig, sie gut auskühlen zu lassen.
Keksdosen
Die Dosen, in die du deine Kekse gibst, sollten luftdicht verschließbar sein.
Sortenrein
Jede Sorte sollte idealerweise in eine eigene Dose, damit die Kekse nicht Geschmack, Schokolade oder Vanillezuckerüberzug voneinander annehmen.
Butterbrotpapier
Kekse, die in einer Dose gestapelt werden, trennst du am besten mit einem Butterbrotpapier.
Kleinere Mengen statt große Chargen
Oft ist es besser, kleinere Menge zu backen. Frisch schmecken die meisten einfach besser. Besonders gut über längere Zeit lagern lassen sich Kekse ohne Glasur und Fülle, Lebkuchen und Windgebäck.

Der Duft von Weihnachten

Vanille

Der warme Duft der Vanilleschote gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu. Ursprünglich stammt die Vanille aus Mexiko und Mittelamerika, ihr Hauptanbaugebiet heute ist Madagaskar. Wenn du selber Vanillezucker für deine Vanillekipferl herstellen willst, gibst du je 100 g Zucker einfach mit 1 Vanilleschote in ein luftdicht verschließbares Glas. Ab und zu schütteln und fertig ist dein natürlicher Vanillezucker.

Zimt

Ich liebe Zimt und verwende ihn nicht nur für Kekse, sondern auch in vielen meiner Kuchen. Besonders mit Äpfeln und Birnen harmoniert Zimt hervorragend. Er wird aus der getrockneten Rinde des Zimtbaumes gewonnen und ist in Lebkuchen-Gewürzmischungen ein wesentlicher Bestandteil.

Anis

Anis ist ein Gewürz, das sowohl in Brot als auch in Kuchen und in Weihnachtsgebäck Verwendung findet. Er ist mild-süßlich im Geschmack und regt den Magen-Darm-Trakt an. Du kannst dir, wenn du Anis daheim hast, also auch einen Anistee zubereiten: Für eine Tasse brauchst du 1 TL Anis. Damit lassen sich die Naschereien besonders gut verdauen.

Gewürznelken

Nelken finden sich nicht nur im Punsch oder Glühwein, sondern auch im Lebkuchengewürz. Sie verfügen über einen hohen Anteil an ätherischen Ölen und wirken verdauungsfördernd. Eine mit Orangen gespickte Nelke verbreitet auf einfache Weise duftende Weihnachtsstimmung.

Zuckerglasur

Selbstgemacht - So einfach geht’s
  1. Du brauchst 1 Eiklar und 200–250 g Staubzucker. Den Staubzucker ganz fein sieben.
  2. Den Staubzucker schrittweise zum Eiklar geben, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Wenn die Masse noch leicht verrinnt, einfach ein bisschen mehr Staubzucker zugeben.
  3. Zuckerglasur in eine Spritztüte füllen und Kekse nach Belieben verzieren.

Kekse backen mit Kindern

Süße Nachmittage mit den Liebsten verbringen

Kinder lieben es, Kekse zu backen. Und vor allem in der Weihnachtszeit bringt das süße Gebäck die Augen zum Strahlen. Hier ein paar Tipps, damit Vanillekipferl und Cookies einfach gelingen.

Spaß geht vor

Natürlich ist man schneller, wenn man Kekse allein bäckt. Es macht aber auch weniger Spaß. Denn die Kinder sind meistens mit einer riesigen Begeisterung dabei und lernen gleichzeitig, mit Lebensmitteln umzugehen.

Einfache Rezepte auswählen

Kleine Erfolgserlebnisse stärken das Keksback-Selbstbewusstsein. Deshalb wählt ihr am besten einfache Rezepte aus, damit die Kekse auch ganz bestimmt gelingen.

Alles gut vorbereiten

Mit der Geduld ist es meistens so eine Sache. Deshalb hilft es, alles gut vorzubereiten, damit man dann mit den Kindern gleich loslegen kann. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, können sie beim Kneten, Rühren, Ausrollen, Ausstechen, Tunken und Verzieren helfen. Am besten geht das natürlich mit einer eigenen Schürze.

Lieblingsbeschäftigungen

Was fast allen Kindern gemein ist: Ausstechen und verzieren zählen zu ihren liebsten Aufgaben beim Keksebacken. Aber auch das Rollen von Kugeln macht großen Spaß, vor allem, wenn diese dann in Streusel eingetaucht und in bunte Manschetten gelegt werden. Zum Verzieren eignen sich Schoko- und Zuckerglasur, bunte Streusel, Kokosflocken, aber auch Nüsse aller Art.

Das Baguette 1×1

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HomeDas Baguette 1×1

Das Baguette 1×1

2. August 2022
Backwissen
C’EST BON

In diesem Blogbeitrag tauchen wir passend zum Sommer in die so vielfältige Welt des Baguettes ein. Im Grunde ist es wunderbar einfach, kann aber gleichzeitig mit ein wenig Kreativität zu etwas ganz Besonderem werden. Daher zählt es zu meinen absoluten Lieblingen. Ich habe euch die besten Rezepte für gelungene Baguette-Variationen zusammengetragen und das Formen Schritt für Schritt erklärt.

Alle Guten Dinge sind 3

Einfache Zutaten für ein unbestrittenes Highlight in der Backwelt

1. Flüssigkeit

Für das Grundrezept des Baguettes wird Flüssigkeit benötigt. Klassischerweise
denken wir dabei direkt an Wasser. Es können aber auch noch andere Zutaten mit Wasser gemischt werden. Die Liste ist lang und beinhaltet Joghurt, Milch,
Buttermilch, Bier und noch viele weitere mögliche Produkte. Hierbei sind Erfindungsreichtum sowie der persönliche Geschmack gefragt.

2. Mehl

Wie auch bei der Flüssigkeit gibt es bei der Auswahl des Mehls wieder viele
Möglichkeiten. Weizenmehl 700 oder Dinkelmehl 700 eignen sich am besten. Dabei können auch 30 % des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt werden. Achtung: Die Flüssigkeitsmenge erhöht sich dann aber von 330 g auf 380 g. Für Abwechslung können ein Körndlmix (maximal 40 g), diverse Gewürze oder getrocknetes Gemüse im Teig sorgen. Wie ihr seht, lädt das Baguette zum Experimentieren ein.

3. Dauer

Je nach Vorliebe und verfügbarer Zeit kann der Baguette-Teig unterschiedlich zubereitet werden. Für alle, die wenig Zeit haben: 10 g Germ in warme Flüssigkeit geben und der Teig hat eine Rastzeit von einer guten halben Stunde. Für alle die mehr Zeit haben, ist die Über-Nacht-Gär-Methode meine Empfehlung. Dafür werden nur 2,5 g Germ benötigt. Der Teig muss dann aber 10 bis 12 Stunden gut abgedeckt rasten. Ich verwende dafür meine Abdeckhaube, damit der Teig nicht austrocknen kann. Die dritte Möglichkeit kommt ganz ohne Germ aus, und zwar durch die Verwendung von Weizensauerteig.

Mein Grundrezept für euch

Damit gelingt Baguette sicher

Baguette

4.9 bei 594 Bewertungen
1 h 20 min
Germteig
Heißluft
210 Grad
20 min

Zutaten

für 3 Baguettes
Teig
300 g
lauwarme Milch
300 g
lauwarmes Wasser
1 kg
Weizenmehl 700
20 g
Salz
20 g
frische Germ
20 g
zimmerwarme Butter

Heute hab ich mal wieder ein ganz klassisches, alltägliches Rezept für euch – denn wie oft braucht man auf die Schnelle mal einen „Strutzen“ Weißbrot? Egal ob zum Frühstück, zum Mittagessen oder auch zum Jausnen – Baguette geht wirklich zu jeder Tageszeit.

Zubereitung

  1. Für den Germteig (>Germteig 1×1) zuerst Milch und Wasser in eine Rührschüssel geben. Anschließend Mehl, Salz, Germ und am Schluss die zimmerwarme Butter dazugeben. 5–10 Minuten lang zu einem glatten Teig kneten und diesen ca. 20 Minuten zugedeckt rasten lassen.

  2. Den Teig in drei Teile teilen, diese zu Baguettes formen und auf einem Baguetteblech oder auf einem Backblech nochmals ca. 10 Minuten rasten lassen. Danach die Brote je nach Wunsch schräg einschneiden, mit Wasser besprühen und mit Mehl stauben.

  3. Im vorgeheizten Ofen bei 210 Grad Heißluft mit viel Dampf ca. 20 min backen.

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Schritt für Schritt Anleitung

Die Zubereitung des perfekten Baguettes wirkt im ersten Moment schwierig. Doch wie so oft täuscht der erste Eindruck. Schritt für Schritt erklärt, ist selbst das Falten des Teiges ein Kinderspiel. Die ersten beiden Schritte sind selbsterklärend. Die bereitstehenden Zutaten zusammenmischen und für die gewünschte Zeit rasten lassen. Ist die Ruhezeit des Teiges vorbei, kommen wir zum wohl wichtigsten Punkt: Façonnage bzw. – auf Deutsch – der Formgebung.

1. Schritt

Zu Beginn den Teig gleichmäßig aufteilen und auf eine bemehlte Fläche geben, damit der Teig beim Falten nicht anklebt.

2. Schritt

Mit viel Gefühl nun den Teigling flachdrücken. Die Form sollte, wie auf dem Bild, leicht viereckig sein, dadurch wird das Falten einfacher.

3. Schritt

Nun heißt es falten. Die jeweils gegenüberliegenden Ecken nehmen und zur Mitte hin falten. Anschließend die Mitte leicht festdrücken.

4. und 5. Schritt

Den dritten Schritt zwei- bis dreimal wiederholen, damit das Baguette die typische Struktur im Inneren bekommt.

6. Schritt

Nun den gefalteten Teig in die gewohnte längliche Form des Baguettes bringen.

7. Schritt

Teig in ein Gärkörbchen oder eine andere passende längliche Aufbewahrungsform geben, noch einmal 45 bis 60 Minuten rasten lassen.

8. Schritt

Fast fertig! Den Teig nach der letzten Ruhephase aus dem Garkörbchen nehmen und auf ein passendes Baguette-Blech oder normales Backblech legen.

Letzter Schritt

Abschließend wird das Baguette noch ca. 1 cm tief schräg eingeschnitten. Die Schnitte sollten sich dabei ca. 1/3 überlappen. Danach geht’s ab in den Backofen.

Fertig ist das perfekte Baguette.

Schon gewusst?

Habt ihr gewusst, dass die Form des klassischen Baguettes genau festgelegt ist? Dabei muss das Baguette eine Länge zwischen 55 und 65 cm und eine Dicke zwischen 6 und 8 cm haben. Das Gewicht liegt bei 250 g. Das „Baguette de Tradition“ darf nur aus Weizenmehl, Germ, Salz und Wasser hergestellt werden. Es sind keine weiteren Zusatzstoffe erlaubt.

Knusprige Baguetteideen

100 min
5 bei 25 Bewertungen
Grillbaguette Duo
Zutaten: lauwarme Milch, lauwarmes Wasser, Weizenmehl 700, Salz, frische Germ, zimmerwarme Butter, Tomaten, Mozzarella, Basilikum, Kräuter der Saison (Liebstöckel, Basilikum, Oregano, Petersilie...), Knoblauchzehe
60 min
5 bei 34 Bewertungen
Körndlbaguette
Zutaten: lauwarmes Wasser, Weizenvollkornmehl, Weizenmehl 700, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Backmalz, Salz, frische Germ, Körndlmix
80 min
5 bei 28 Bewertungen
Pizzabaguette
Zutaten: Milch, Wasser, Weizenmehl 700, Salz, frische Germ, Tomatenmark, Schinken, geriebener Käse, Paprika, in Würfel geschnitten, frisches Basilikum
80 min
4.9 bei 115 Bewertungen
Buttermilchbaguette
Zutaten: lauwarmes Wasser, lauwarme Buttermilch, Weizenmehl 700, zimmerwarme Butter, Salz, frische Germ
450 min
4.9 bei 99 Bewertungen
Einfaches Baguette mit wenig Germ
Zutaten: Milch, Wasser, Weizenmehl 700, Salz, frische Germ
900 min
4.8 bei 80 Bewertungen
Baguette mit Weizensauerteig
Zutaten: Wasser, Weizenmehl 700, Sauerteigansatz (aus dem Kühlschrank), Wasser , Salz, Sauerteig (vom Vorteig)
80 min
4.9 bei 92 Bewertungen
Knusperbaguette
Zutaten: lauwarmes Wasser, lauwarme Milch, Weizenmehl 700, Roggenmehl, Rapsöl, frische Germ, Salz
80 min
4.9 bei 81 Bewertungen
Knoblauchbrot – natürlich selbst gemacht
Zutaten: Wasser, Milch, Weizenmehl 700, frische Germ (= 1/2 Würfel), Salz, Öl, Butter, Knoblauchzehen, Kräuter der Saison (Liebstöckel, Basilikum, Oregano, Petersilie...), Salz, Pfeffer
120 min
4.9 bei 25 Bewertungen
Eachtlingbaguette
Zutaten: lauwarmes Wasser, lauwarme Buttermilch, Dinkelmehl 700, Dinkelvollkornmehl, gekochte Eachling (=Kartoffel), Salz, frische Germ
80 min
4.9 bei 594 Bewertungen
Baguette
Zutaten: lauwarme Milch, lauwarmes Wasser, Weizenmehl 700, Salz, frische Germ, zimmerwarme Butter

Germteig 1×1

Gepostet am
HomeGermteig 1×1

Germteig 1×1

21. Juli 2022
Backwissen, Grundteige
Ob Brote oder Weckerl, Pizza, Strudel oder Kuchen, aber auch traditionelle Mehlspeisen wie Buchteln, Germknödel oder Krapfen – entscheidend ist bei jedem Germteig, dass er schön aufgeht. Was ihr beachten solltet, damit euer Germteig besonders locker wird, oder wie ihr ein missglücktes Ergebnis vielleicht doch noch retten könnt, erfahrt ihr in den folgenden Tipps.

GERMTEIG

DER UNKOMPLIZIERTE ALLESKÖNNER

GERM – FRISCH ODER TROCKEN?

Ich verwende in meinen Rezepten immer frische Germ. Da sie manchmal aber gar nicht so leicht zu bekommen und auch nicht ewig haltbar ist, macht es durchaus Sinn, auch einen kleinen Vorrat an Trockengerm zu Hause zu haben. 1 Würfel frische Germ enthält 42 g. 1 Packung Trockengerm enthält 7 g und entspricht einem halben Würfel (21 g) frischer Germ. Es gibt noch andere Alternativen zu frischer Germ, diese habe ich hier genauer beschrieben.

Frische Germ kann auch problemlos eingefroren werden. Nach dem Auftauen ist sie weich oder fast flüssig. Lasst sie deshalb in einer Tasse oder einer kleinen Schüssel für ca. 30 Minuten auftauen und verarbeitet sie dann ganz normal wie frische Germ weiter.

ZUTATEN VORBEREITEN

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nehmt sie also rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Die flüssigen Zutaten werden abgewogen (je nach Rezept z.B. Wasser, Milch, Sauerteig, Honig) und – falls im Rezept vorgesehen – zusammen mit den Eiern in eine Rührschüssel gegeben. Milch oder Wasser sollten zwar lauwarm sein, aber nie mehr als 40 Grad haben, da die Hefebakterien sonst absterben und der Teig nicht aufgehen kann.

Auch die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz, Backmalz, Gewürze, Körner, usw.) immer genau abwiegen und zu der Flüssigkeit in die Schüssel geben. Die frische Germ wird dann einfach daraufgebröselt. Wenn Butter im Rezept steht, sollte sie immer zimmerwarm und nie flüssig sein und erst als letzte Zutat hinzugefügt werden.

GUT KNETEN

Germteig mag es sehr gerne, wenn er ordentlich durchgeknetet wird. Ihr könnt ihn mit der Küchenmaschine oder per Hand verkneten. Wenn ihr eine Küchenmaschine verwendet, solltet ihr den Teig zuerst auf der langsamen Stufe für 2-3 Minuten und anschließend auf der zweiten Stufe fertig kneten. Die gesamte Knetzeit beträgt ca. 7 Minuten

Wenn ihr mit der Hand knetet, behaltet ihr zunächst am besten einen Teil des abgewogenen Mehls zurück und arbeitet es erst im Laufe des Knetvorgangs ein. Hier solltet ihr mindestens 10 Minuten Knetdauer einrechnen.

Die Sache mit dem Dampferl

Früher war das Um und Auf beim Backen mit Germ ein Dampferl, ein Vorteig, mit dessen Hilfe die Aktivität der frischen Germ überprüft werden konnte. Frische Germ hat heute eine so gute Qualität, dass dieser Schritt nicht mehr nötig ist. Sofern eure Germ also die Mindesthaltbarkeitsdauer noch nicht überschritten hat, könnt ihr ruhig auf das Dampferl verzichten.

RASTEN LASSEN

Germteig braucht zum Aufgehen eine warme Umgebung, ohne Temperaturschwankungen wie z.B. Zugluft. Den fertig gekneteten Teig solltet ihr zugedeckt (mit Frischhaltefolie, einem Geschirrtuch oder Bäckerleinen) für mindestens 30 Minuten rasten lassen. Sein Volumen sollte sich in der Zeit verdoppeln. Ist das nicht der Fall, gebt ihm noch ein paar Minuten mehr.

Wenn die Zeit knapp ist oder ihr am liebsten gleich in der Früh frisches Germgebäck vernaschen wollt, könnt ihr den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Durch die niedrigen Temperaturen arbeitet die Germ langsamer – der Geschmack wird dafür umso intensiver. Insgesamt sollte die Rastdauer aber nicht mehr als 12 Stunden betragen.

BACKEN – MIT VIEL DAMPF

Heizt euren Backofen immer rechtzeitig vor, mindestens 10-15 Minuten lang sollte er die angegebene Temperatur schon erreicht haben, bevor euer Backwerk hineinkommt

Brot und Gebäck aus Germteig benötigt beim Backen unbedingt viel Dampf, um schön aufzugehen und locker zu werden. Viele neue Backöfen besitzen schon eine automatische Dampffunktion. Ihr könnt aber auch ganz einfach selbst für Dampf sorgen, indem ihr beim Vorheizen ein feuerfestes Gefäß (z.B. ein leeres Backblech) auf die unterste Ebene des Backofens stellt. Sobald das Brot im Backofen ist, schüttet ihr ein halbes Glas voller Wasser oder Eiswürfel in das heiße Gefäß.

BACKDAUER

Die angegebene Backzeit bei meinen Rezepten ist immer nur ein Richtwert. Jeder Backofen heizt anders, deshalb solltet, falls ihr unsicher seid, immer eine Garprobe machen. Bei süßem Gebäck macht ihr am besten eine Nadelprobe, indem ihr kurz vor Ende der Backzeit mit einem Holzspieß in die dickste Stelle eures Gebäcks stecht. Klebt noch Teig daran, verlängert ihr die Backzeit nochmal um ca. 10 Minuten und wiederholt dann die Probe.

Ob euer Brot durchgebacken ist, könnt ihr mit dem Klopftest feststellen. Wenn ihr das Brot aus dem Backofen nehmt und auf die Unterseite klopft, dann sollte es hohl klingen. Tut es das nicht, backt ihr es weiter und wiederholt nach ca. 10 Minuten nochmal den Klopftest.

NACH DEM BACKEN

Wenn ihr ein Brot, Brioche etc. in einer Kastenform backt, dann nehmt es nach dem Backen zügig aus der Form heraus. Es schwitzt sonst beim Abkühlen und euer Gebäck weicht auf. Fertig gebackenes Brot und Gebäck immer auf einem Gitter auskühlen lassen, bevor ihr es anschneidet.

Pannen & Hilfen

Manchmal scheint es wie verhext. Der Germteig will nicht aufgehen oder er wird statt flaumig und locker einfach nur kompakt und trocken. Viele Fragen von euch erreichen mich dazu. Es gibt ein paar Fehler, die ihr bei der Germteig-Zubereitung vermeiden solltet. Oft hilft es schon, wenn man weiß, wo das Problem liegt. Dann kann man es beim nächsten Mal besser machen.

Warum geht der Germteig nicht auf?

Germ schlichtweg vergessen
Ihr könnt die Germ noch nachträglich einarbeiten, indem ihr sie mit nur wenigen Tropfen lauwarmem Wasser verrührt und sie gut unter den Teig knetet. Danach muss der Teig natürlich nochmal rasten.

Die Germ ist zu alt und deshalb schon inaktiv
Achtet unbedingt auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Ist es kurz vor dem Ablaufen oder schon überschritten, dann macht zur Sicherheit einen Aktivitätstest. Rührt die Germ mit einem Teil des Mehls und der warmen Flüssigkeit an und schaut, ob sich Bläschen bilden. Wenn ja, legt los. Wenn nicht, holt schnell frische Germ oder greift auf eine Trockengerm-Reserve zurück.

Die zugegebene Flüssigkeit war zu heiß
Germ mag es zwar warm, aber nicht über 40 Grad. Da sterben die Hefebakterien ab und ohne sie geht der Teig nicht auf. Gebt die Flüssigkeit also nie dampfend heiß dazu, lauwarm ist ausreichend.

Es wurde zu wenig oder zu viel geknetet
Solange der Teig nicht glatt und geschmeidig ist, dürft ihr nicht aufhören zu kneten. Aber wenn er schon fettig glänzt und sich klebrig anfühlt, dann habt ihr ihn überknetet.

Eventuell war die Ofentemperatur zu niedrig
Heizt euren Backofen immer eine Weile im Voraus auf, damit er die eingestellte Temperatur auch sicher erreicht hat.

Warum fällt der Germteig zusammen, nachdem er doch so schön aufgegangen ist?

Er hat zu lange oder zu warm geruht
Ruht der Germteig zu lange oder an einem zu warmen Ort, kann es passieren, dass er zu schnell und zu stark aufgeht und anschließend in sich zusammenfällt.

Er ist nicht fertig gebacken
Wird der Teig zu kurz gebacken, kann es auch passieren, dass alles zusammenfällt.

Kein Dampf im Backofen
Ihr habt ohne oder mit zu wenig Dampf gebacken.

Hilfe, mein Teig ist viel zu weich!

Die Zutaten wurden falsch abgewogen oder es handelt sich wirklich um einen weichen Teig
Um festzustellen, ob ihr euch beim Abwiegen vertan habt, könnt ihr das Gewicht eures Teiges mit dem Gesamtgewicht der im Rezept angegebenen Zutaten abgleichen. Wiegt euer Teig zu wenig, gebt die fehlende Menge in Form von Mehl dazu und knetet alles noch einmal gut durch.

Stimmt das Gewicht, dann habt ihr hier einen bewusst weich gehaltenen Teig vor euch. In meinen Rezepten weise ich immer darauf hin und erkläre genau, wie ihr mit dem weichen Teig am besten umgeht.

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Biskuitteig 1×1

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Biskuitteig 1×1

9. Juni 2021
Backwissen, Grundteige
BISKUITTEIG: EIN LUFTIGER TRAUM

Der Biskuitteig ist vielseitig einsetzbar und noch dazu im Handumdrehen gemacht. Weil man die Zutaten Eier, Mehl und Zucker so gut wie immer zu Hause hat und der Teig in kurzer Zeit gebacken ist, ist er auch bestens geeignet, wenn sich einmal spontan Besuch ankündigt. Damit ihr dann mit einem flaumigen Ergebnis punkten könnt, gibt es folgendes zu beachten:

ZUTATEN

Das richtige Ei
Ich verwende für meine Biskuitteige immer Eier der Größe L. Sie sollten außerdem sehr frisch sein, dann lässt sich das Eiklar mit besonders viel Volumen aufschlagen und das bringt die nötige Luft in den Teig.
Das passende Mehl
Auch Weizenmehl der Type 480 sorgt für einen lockeren Teig.
DIE IDEALE FLÜSSIGKEIT
Ich füge meinem Biskuit gerne 2 EL Öl hinzu, das macht ihn saftiger und haltbarer. Ein paar Esslöffel Wasser im Teig strecken ihn, dadurch braucht man weniger Eier. Dann ist es aber ratsam, Backpulver zu verwenden.

TEIGZUBEREITUNG

Schlagt das Eiklar immer als erstes auf. So spart ihr euch den Schritt, die Rührbesen eures Mixers zwischendurch abwaschen zu müssen.

Neben dem Eischnee sorgt auch das sorgfältige Aufschlagen von Dottern und Zuckern für eine lockere Biskuitmasse. Rührt also so lange, bis die Masse cremig und hell aussieht und nicht mehr an Volumen zunimmt.

Das Mehl hingegen solltet ihr nur kurz unterrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Sonst rührt ihr die Luft wieder aus dem Teig.

Am Schluss den Eischnee nur unterheben.

Christinas Tipps

Tipp 1

Biskuitteig sollte sofort gebacken werden, weil sonst die eingeschlossene Luft wieder herausgeht.

Tipp 2

Backt euren Biskuitteig nicht zu dunkel aus, er wird sonst trocken und bricht leicht, wenn ihr ihn zu einer Roulade aufrollt.

NACH DEM BACKEN

Richtiges Stürzen
Für eine Roulade das Biskuit sofort nach dem Backen auf ein mit Zucker bestreutes Tuch oder ein Backpapier stürzen.
Tortenbiskuit
Bei einer Torte vor dem Durchschneiden den Biskuit mindestens 2-3 Stunden, am besten über Nacht, gut auskühlen lassen.

Biskuit

4.8 bei 74 Bewertungen
Grundteig
Heißluft
180 Grad
20 min

Zutaten

Teig
3
Eier (Größe L)
120 g
Zucker
4 EL
Mineralwasser oder Leitungswasser
120 g
Mehl
8 g
Backpulver

Aus diesem Grundrezept lassen sich Rouladen, Tortenböden oder Blechkuchen zaubern. Mit Marmelade bestrichen oder mit Cremen und Früchten belegt und schon ist ein herrlich flaumiger, selbst gemachter Kuchen auf dem Tisch. Alle wichtigen Tipps und Kniffe findet ihr beim Biskuitteig 1×1.

Zubereitung

  1. Die Eier trennen und das Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen.

  2. Die Dotter mit dem Zucker schaumig rühren und anschließend das Mineralwasser dazumischen.

  3. Jetzt das Mehl mit dem Backpulver vorsichtig unterheben, dafür immer nur Esslöffel für Esslöffel zugeben, bis das Mehl aufgebraucht ist.

  4. Zuletzt den Schnee behutsam unterheben.

     

    Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen oder in eine ausgefettete und bemehlte Tortenform füllen und im vorgeheizten Ofen backen.

Für ein großes Blech könnt ihr die Masse auch einfach verdoppeln.

Varianten:
Für einen Schokobiskuit könnt ihr einen Esslöffel Kakao mit dem Mehl mischen und unterrühren. Auch ein Nussbiskuit sorgt für Abwechslung. Ersetzt die Hälfte des Mehls mit geriebenen Nüssen eurer Wahl und vermischt sie vor dem Unterrühren ebenfalls mit dem Mehl.

 

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Kein Weihnachten ohne Lebkuchen

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HomeKein Weihnachten ohne Lebkuchen

Kein Weihnachten ohne Lebkuchen

11. Dezember 2020
Backwissen
Lebkuchen sind ein fixer Bestandteil der Weihnachtsbäckerei in vielen Kulturen. Und das schon richtig lange: bereits die alten Ägypter bereiteten mit Honig gesüßte Kuchen zu. Aber erstmal ganz von vorne: Was sind Lebkuchen denn überhaupt?

Einfach haltbar, herrlich würzig und zuckersüß: der Dauerbrenner Lebkuchen

Lebkuchen ist ein süßes und sehr würziges Gebäck. Gesüßt wird meistens mit Honig oder einem anderen dickflüssigen Süßungsmittel. Zu den typischen Lebkuchengewürzen zählen Anis, Fenchel, Ingwer, Kardamom, Koriander, Macis, Muskat, Nelken, Piment und Zimt. Daher kommt also dieser unvergessliche Lebkuchengeruch! Außerdem ist im Lebkuchenteig wenig bis gar kein Fett. Das erklärt auch, warum Lebkuchen schon seit so langer Zeit gebacken wird: die süßen Zutaten und das wenige Fett machen in sehr lange haltbar und spenden Energie.

Schon gewusst?

Es gibt sogenannten Braunen Lebkuchen, der hauptsächlich aus Mehl, Honig und Eiern besteht. Diesen Teig könnt ihr kneten.

 

Anders als Oblatenlebkuchen: In den Teig kommt wenig bis gar kein Mehl, dafür aber viele Nüsse. Die Masse wird direkt auf die Oblaten dressiert.

Früher gehörten die Lebkuchenhersteller sogar einem eigenen Handwerk an – sie waren keine Bäcker, sondern Lebküchler! Es gibt eine Riesenanzahl an typischen regionalen Lebkuchenvariationen, alle mit eigenen Namen und ihrer ganz speziellen Rezeptur. Weiter unten findet ihr mein Grundrezept für einen ganz klassischen Lebkuchenteig, der einfach immer passt und bestimmt gelingt. Und außerdem: Ihr könnt ihn wunderbar zum Bauen von euren eigenen Lebkuchen-Kunstwerken verwenden.

Lebkuchen

4.8 bei 295 Bewertungen
40 min
24 h
Heißluft
170 Grad
8 min

Zutaten

für 3 Backbleche
Teig
320 g
Roggenmehl 960
2
Eier
70 g
Honig
140 g
Staubzucker
8 g
Natron
3 g
Kakaopulver
3 g
Lebkuchengewürz
1 EL
Apfelmus
Zuckerglasur
1
Eiklar
250 g
gesiebten Staubzucker
zum Bestreichen
1
Ei
1
Schuss Milch

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer oder einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einer krümeligen Masse mixen, anschließend mit der Hand zu einem festen Teig kneten. Den Teig zugedeckt 24 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

  2. Am nächsten Tag ca. 5 mm dick ausrollen und die Lebkuchen ausstechen. Diese mit einem Gemisch aus Ei und einem Schuss Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca. 8 Minuten backen. Abkühlen lassen.

  3. Für die Zuckerglasur das Eiklar mit dem gesiebten Staubzucker gut verrühren bis die Glasur die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

  4. Die fertige Masse in ein Frischhaltesackerl füllen und unten ein winziges Eck wegschneiden. Die Lebkuchen nach Wunsch damit verzieren.

Die Lebkuchen sollten noch sehr weich sein, wenn sie aus dem Ofen kommen. Nur dann bleiben sie auch danach saftig.

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Knusper, knusper Knäuschen: das perfekte Lebkuchenhaus

Ein wunderschön verziertes Lebkuchenhaus gehört bei uns zum Advent dazu. Das Zusammenbauen ist auch gar nicht so schwer, denn mit meinem Grundteig wird der Lebkuchen stabil und kann immer noch sehr gut geschnitten werden. Alles, was ihr für den Teig braucht, sind Roggenmehl, Eier, Honig, Staubzucker, Natron, Kakaopulver, Lebkuchengewürz und – meine Spezial-so-gelingt’s-bestimmt-Zutat: Apfelmus. Für die Glasur benötigt ihr noch Eiweiß und Puderzucker oder Staubzucker. Die Zuckerglasur könnt ihr zum Verzieren nutzen, aber auch zum Zusammenkleben: Wenn die Masse noch zu stark rinnt, gebt einfach noch ein bisschen mehr Puderzucker dazu. Nicht vergessen: den Zucker immer sieben, damit keine Klümpchen entstehen.

Hier gelangt ihr zur Anleitung meines Lebkuchenhauses.

Hier könnt ihr euch die Schnittvorlagen fürs Lebkuchenhaus downloaden.