Christina Bauer
Eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.
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Kategorie: Backwissen

Mürb, mürber, Mürbteig!

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Mürb, mürber, Mürbteig!

19. November 2020
Backwissen
Advent ohne Mürbteig? Kann ich mir gar nicht mehr vorstellen! Dieser Grundteig ist der Star bei so vielen verschiedenen Weihnachstkeksen. Und das Beste: Auch nach der Weihnachtszeit macht er aus Quiches, Tartes und Torten richtige Köstlichkeiten.

Der Alleskönner

Auch wenn es manchmal ein bisschen länger dauert, macht es uns immer besonders viel Spaß, Kekse auszustechen. Wir haben schon einige schöne und lustige Ausstechformen (einige davon findest du hier)gesammelt und wechseln uns dann mit den Motiven immer ab – so wird es nie langweilig! Und unser Favorit unter den Keksteigen ist der Mürbteig. Warum? Weil er einfach unglaublich bartschmelzend ist, mit so vielen Geschmäckern kombiniert werden kann, und (fast) nichts so gut aus dem Ofen duftet. Zum Mürbteig passt Schokolade ebenso hervorragend wie Nüsse oder Marmelade – der perfekte Begleiter also für alles, was süß ist und ganz schnell im Bauch verschwindet.

Mürbteig

4.9 bei 130 Bewertungen
Grundteig
Heißluft
170 Grad

Zutaten

Teig
300 g
Weizenmehl 700
200 g
kalte Butter
100 g
Zucker
1
Ei
5 g
Backpulver
etwas Salz

Aus Mürbteig lassen sich nicht nur zahlreiche Keksvarianten zubereiten, er eignet sich auch hervorragend als Grundlage für verschiedene Streusel-, Obst- oder Topfenkuchen.
Mürbteig lässt sich wunderbar einfach herstellen und weil er auch 3-2-1-Teig genannt wird, merkt man sich das Rezept kinderleicht: 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker.
Für eine pikante Quiche lasst ihr einfach den Zucker weg und nehmt 1 TL Salz.

Zubereitung

  1. Für den Mürbteig (>Mürbteig 1×1) zuerst das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel geben, dann die in Stücke geschnittene Butter, den Zucker, das Ei und eine Prise Salz dazugeben. Mit Hilfe eines Flachrührers oder Knethakens die Zutaten zu einem festen Mürbteig verarbeiten. Wenn ihr den Teig mit den Händen knetet, dann möglichst rasch arbeiten, damit die Butter nicht zu warm und der Teig dadurch krümelig wird.

  2. Den Teig etwa eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen und je nach Rezept weiterverarbeiten.

– Mit abgeriebener Schale von Bio-Zitrone oder Bio-Orange verfeinern.
– Das Mark einer halben Vanilleschote auskratzen und zum Teig geben.
– Einen Teil des Mehls mit fein geriebenen Nüssen ersetzen.
– Für einen dunklen Schokomürbteig einfach 1 EL Backkakao unter das Mehl mischen.

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Tipps und Tricks zur Verarbeitung

Es gibt eine ganze Menge guter Keksrezepte mit Mürbteig zum Ausstechen. Aber auch andere Methoden zum Weiterverarbeiten sind natürlich erlaubt! Wichtig ist nur, dass ihr ein paar Tipps bei der Zubereitung des Mürbteigs beachtet – ab und zu kann er nämlich auch ein bisschen kompliziert sein:

  • Flink, flink! Da die Zutaten beim Mürbteig nicht zu warm werden sollen, ist schnelles Arbeiten angesagt.
  • Weiche Butter macht nicht mürbe: Mürbteig wird mit Butter zubereitet – und die darf auf keinen Fall zu weich sein! Ich nehme sie immer frisch aus dem Kühlschrank oder lass sie nur maximal eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur liegen. Ist die Butter zu stark geschmolzen, wird der Mürbteig sehr klebrig oder zerbröselt.
  • Feinster Zucker zergeht auf der Zunge! Mit Staub- oder Puderzucker bekommt euer Teig die beste Konsistenz, da er besser schmilzt als Feinkristallzucker.
  • Cool bleiben: Lasst den Teig vor der Verarbeitung mindestens 30 Minuten lang kalt rasten, zum Beispiel auf dem Balkon oder im Kühlschrank. So lässt er sich besser verarbeiten und das Ausstechen klappt im Handumdrehen!
  • Nicht zu viel des Guten! Mürbteig solltet ihr nicht zu viel kneten – sonst erwärmen sich die Zutaten zu sehr und der Teig kann patzig oder zäh werden.
  • Klebrige Angelegenheit: Das Ausrollen von Mürbteig klappt besonders gut zwischen zwei Frischhalte- oder Dauerbackfolien. So bleibt kein Teig am Nudelwalker hängen und die Küche ist nach dem Backen nicht völlig mit Mehl bestäubt.

TIPP

Lässt sich der Teig mal nicht gut Zusammenkneten, gebt löffelweise kaltes Wasser hinzu – bis sich die Zutaten verbinden!

Weizensauerteig: für richtige Genießer

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Weizensauerteig: für richtige Genießer

9. Oktober 2020
Backwissen
Das Backen mit Sauerteig ist schon etwas ganz Besonderes. Sauerteigbrot ist schön locker, bekömmlich, bleibt lange frisch und hat einen einzigartig köstlichen Geschmack. Ein bisschen mehr Zeit muss natürlich eingeplant werden und auf den ersten Blick scheint das Ganze komplizierter, als es eigentlich ist. Und wenn ihr erst mal auf den Geschmack gekommen seid, dann solltet ihr unbedingt neben dem klassischen Roggensauerteig auch mal das Backen mit Weizensauerteig ausprobieren.

Weizensauerteig ansetzen und umzüchten

Das Ansetzen von Weizensauerteig funktioniert grundsätzlich gleich wie beim Roggensauerteig (hier findet ihr die genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung). Wenn bei euch zu Hause schon ein Roggensauerteig eingezogen ist, könnt ihr diesen aber genauso gut zu einem Weizensauerteig umzüchten! Das ist deshalb möglich, weil in beiden Sauerteig-Arten die gleichen Milchsäurebakterien vorhanden sind. Theoretisch kann also mit Weizen-Anstellgut auch ein Roggensauerteig angesetzt werden.

TIPP

Sauerteig lässt sich ungefüttert wunderbar im Kühlschrank aufbewahren. In einem Schraubglas bleibt der Sauerteig ca. zwei Wochen lang haltbar.

So wird der Weizensauerteig groß und stark

Ihr braucht:

  • 10 g Anstellgut
  • 100 g lauwarmes Wasser
  • 100 g Weizenmehl 700 (Weizenvollkornmehl oder Weizenbrotmehl 1600 sind natürlich auch dafür geeignet)

Zuerst das Anstellgut im lauwarmen Wasser auflösen, dann das Mehl untermengen und sorgfältig vermischen. Anschließend abdecken und ruhen lassen. Bei ca. 25 Grad Raumtemperatur liegt die Reifedauer des Weizensauerteigs bei ca. 12 – 16 Stunden.

TIPP

Wenn Sauerteig regelmäßig gefüttert wird, kann er sogar mehrere Jahre halten.

Jeder hat seinen eigenen Charakter: Unterschiede zum Roggensauerteig

Wie ihr oben schon gesehen habt, stimmt das meiste, was wir zum Thema Ansetzten und Füttern von Roggensauerteig wissen, auch für den Weizensauerteig. Es gibt aber dennoch ein paar kleine, aber wichtige Unterschiede:

  1. Weizensauerteig wird in erster Linie als Triebmittel und wegen seines einzigartigen Geschmacks verwendet. Roggensauerteig hingegen dient dazu, die Backfähigkeit von Brot mit hohem Roggenmehlanteil sicherzustellen. Außerdem hilft die Säure im Roggensauerteig, den herben Roggengeschmack auszubalancieren, und macht das Brot besser verdaulich.
  2. Grundsätzlich ist Weizensauerteig milder als Roggensauerteig. Das ist wichtig, denn zu viel Säure passt nicht zum Geschmack von Weizengebäck.
  3. Euer Weizensauerteig möchte ein bisschen mehr Liebe und Zuwendung!
    – Verarbeitet ihn am besten 24 Stunden nach dem Auffrischen, also bei voller Reife.
    – Wenn ihr den Sauerteig nicht direkt zum Backen verwendet, lagert ihn im Kühlschrank.

TIPP

Sauerteig lässt sich auch trocknen. Dafür einfach Roggenmehl oder Weizenmehl unterrühren, bis ein fester Teig entsteht. Danach auf einem Backblech trocknen lassen, zerbröseln und luftdicht verschließen und an einem dunklen Ort aufbewahren. Eignet sich auch als Geschenk.

Schon gewusst?

In Italien nennt man Weizensauerteig”Lievito Madre”, was auf Deutsch so viel heißt wie “Mutterhefe”. Die italienischen Bäcker verwenden “Lievito Madre” für alle möglichen herrlichen Gebäcke: für Landbrote, Pizza oder Ciabatta. Mit herkömmlicher Germ geht der Pizzateig ein bisschen schneller auf – der Geschmack mit “Lievito Madre” ist aber wirklich der Wahnsinn.

 

Gebt eurem Brot das gewisse Etwas: Dosierung

Merkt euch am besten folgende Daumenregel für die Dosierung von Weizensauerteig:

10% von der Gesamtmehlmenge = Anteil Weizensauerteig

Bei Weizenmischbroten könnt ihr etwas mehr Weizensauerteig verwenden, ungefähr 15% der Gesamtmehlmenge.

Wenn ihr Brot mit langer Teigführung backt, also den Teig zum Beispiel über Nacht im Kühlschrank gehen lasst, müsst ihr den Anteil an Weizensauerteig um die Hälfte verringern: Die Säure des Sauerteiges entwickelt sich sonst zu stark.

Meine Sauerteig-Rezepte

4.9 bei 588 Bewertungen
Würziges Roggenbrot mit Sauerteig
Zutaten: Sauerteigansatz aus dem Kühlschrank, Roggenmehl 960, Wasser, lauwarmes Wasser, Weizenmehl 700, Brotgewürz, Salz, Sauerteig (= Vorteig)
900 min
4.8 bei 80 Bewertungen
Baguette mit Weizensauerteig
Zutaten: Wasser, Weizenmehl 700, Sauerteigansatz (aus dem Kühlschrank), Wasser , Salz, Sauerteig (vom Vorteig)
900 min
4.9 bei 561 Bewertungen
Bergsteigerbrot
Zutaten: Wasser, Roggenmehl 960, Sauerteigansatz (aus dem Kühlschrank), Wasser , Weizenmehl 700, Salz, Sauerteig (vom Vorteig), Sonnenblumenkerne, Leinsamen, geschrotet, Karotten, grob geriebene , Sonnenblumenkerne zum Wälzen
1020 min
4.9 bei 162 Bewertungen
Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen
Zutaten: Roggenmehl, Wasser, Sauerteigansatz (aus dem Kühlschrank), lauwarmes Wasser, Dinkelvollkornmehl, Roggenvollkornmehl, Roggenmehl 960, Salz, Sauerteig (vom Vorteig), Sonnenblumenkerne
660 min
4.6 bei 140 Bewertungen
Roggenweckerl mit Sauerteig
Zutaten: Roggenmehl, Wasser, Sauerteigansatz (aus dem Kühlschrank), lauwarmes Wasser, Weizenmehl 700, Roggenmehl 960, Sauerteig (vom Vorteig), Backmalz, Germ, Salz
930 min
4.7 bei 88 Bewertungen
Weizenmischbrot
Zutaten: Sauerteigansatz (aus dem Kühlschrank), Roggenmehl, Wasser, lauwarmes Wasser, Weizenmehl 700, Weizenvollkornmehl, Roggenmehl 960, Salz, Brotgewürz, Sauerteig (= Vorteig), Gärkörbchen, Roggenmehl zum Besieben
900 min
4.9 bei 258 Bewertungen
Bauernbrot mit Sauerteig
Zutaten: Sauerteigansatz (aus dem Kühlschrank), Roggenmehl, Wasser, Roggenmehl 960, Weizenbrotmehl, Sauerteig (= Vorteig), Brotgewürz, Salz, frische Germ, lauwarmes Wasser
90 min
4.1 bei 18 Bewertungen
Zebratorte
Zutaten: Eier, Zucker, Öl, Wasser, Weizenmehl 700, Backpulver, Backkakao, Kokosfett, Kochschokolade, Marmelade nach Wunsch

Germteig: Der unkomplizierte Alleskönner

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Germteig: Der unkomplizierte Alleskönner

28. August 2020
Backwissen
Er ist ganz einfach herzustellen, schmeckt fantastisch und passt zu süßen und pikanten Rezepten. Mit Germteig, auch Hefeteig genannt, liegt man eigentlich nie falsch.

Schritt für Schritt zum lockeren Germteig

  1. Flüssige Zutaten abwiegen und in eine Rührschüssel leeren
    Die flüssigen Zutaten genau abwiegen (je nach Rezept, z.B. Wasser, Milch, Eier, Sauerteig, Honig) und in eine Rührschüssel geben.
    Achtung: Milch oder Wasser sollten nie mehr als 40 Grad haben, da die Hefepilze sonst absterben un der Teig nicht aufgehen kann.
  2. Trockene Zutaten abwiegen und in die Rührschüssel geben
    Anschließend auch die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz, Malz, Gewürze, Körner, usw.) genau abwiegen und in die Schüssel geben.
  3. Germ zugeben
    Danach die frische Germ dazubröseln.
  4. Gut kneten
    Alle Zutaten werden nun zu einem glatten Teig geknetet.

 

Knetzeit

Lieber ein kleines Workout oder ruckzuck arbeiten?

Euren Germteig könnt ihr mit der Küchenmaschine oder per Hand verkneten.

Wenn ihr eine Küchenmaschine verwendet, solltet ihr den Teig zuerst auf der langsamen Stufe für 2-3 Minuten und anschließend auf der zweiten Stufe fertig kneten. Die gesamte Knetzeit beträgt ca. 7 Minuten

Wenn ihr mit der Hand knetet, behält ihr zunächst einen Teil des abgewogenen Mehls zurück und arbeitet es erst im Laufe des Knetvorgangs ein. Hier solltet ihr mindestens 10 Minuten Knetdauer einrechnen.

 

Frische Germ oder Alternativen

Frische Germ ist manchmal gar nicht so leicht zu bekommen. Ab und zu hat man auch ganz spontan Lust zu backen. Dann könnt ihr frische Germ auch ganz einfach durch Trockengerm ersetzten – mehr Infos zu den Alternativen findest du hier.

Normalerweise erfolgt die handelsübliche Abpackung von Germ in folgenden Einheiten:

1 Würfel frische Germ enthält 42 g
1 Päckchen Trockengerm enthält 7 g

Ein Würfel frischer Germ kann durch 2 Packungen Trockengerm ersetzt werden.

Übrigens:

Alle Rezepte auf meinem Blog gelingen auch ohne Dampferl. Germ hat heute eine so gute Qualität, dass dieser Schritt zur Qualitätskontrolle nicht mehr nötig ist.

TIPP

Frische Germ kann auch problemlos eingefroren werden. Nach dem Auftauen ist die Germ weich oder fast flüssig. Verwende sie einfach wie frische Germ.

Gehzeit

Gleich Weiterbacken oder erstmal ausschlafen?

Den fertig gekneteten Teig solltet ihr an einem warmen Ort zugedeckt für ca. 30 Minuten gehen lassen. Wenn die Zeit knapp ist oder ihr am liebsten gleich in der Früh super frisches Germgebäck vernaschen wollt, könnt ihr den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Durch die niedrigen Temperaturen arbeitet die Germ langsamer – der Geschmack wird dafür umso intensiver. Insgesamt sollte die Rastdauer aber nicht mehr als 12 Stunden betragen.

 

Germteig SOS

Warum geht der Germteig nicht auf?

Dies kann verschieden Ursachen haben:

  • die Germ ist zu alt und deshalb schon inaktiv
  • die zugegebene Flüssigkeit war zu heiß
  • es wurde zu wenig oder zu viel geknetet
  • vielleicht war die Ofentemperatur zu niedrig

Andere häufige Probleme

  • Ruht der Germteig zu lange oder an einem zu warmen Ort, kann es passieren, dass er zu schnell stark aufgeht und anschließend in sich zusammenfällt.
  • Wird der Teig dann zu kurz gebacken, kann es auch passieren, dass alles zusammenfällt.

Die Backzeiten in meinen Rezepten sind Richtwerte. Jeder Ofen ist individuell, deshalb können sich die Backzeiten auch mal verkürzen oder verlängern.

Süßer Germteig

4.8 bei 262 Bewertungen
Grundteig
Heißluft
180 Grad

Zutaten

Teig
625 g
Weizenmehl 700 (oder Dinkelmehl 700)
250 g
lauwarme Milch
42 g
frische Germ (= 1 Würfel)
100 g
Zucker
7 g
Salz
1
Ei
100 g
zimmerwarme Butter
zum Bestreichen
1
Ei

Der süße Germteig ist die Basis für viele Klassiker der österreichischen Küche. Egal ob ein abwechslungsreiches Frühstück mit Brioche, ein feiner Nussstollen zum Nachmittagskaffee oder Brauchtumsgebäck wie Allerheiligenstriezel: mit diesem Grundrezept versüßt ihr euren Alltag rund ums Jahr!

Zubereitung

  1. Für den süßen Germteig (> Germteig 1×1) in einer Rührschüssel die Milch mit dem Ei verrühren. Dann das Mehl dazugeben und die Germ daraufbröseln.

  2. Zum Schluss Salz, Zucker und die zimmerwarme Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.

  3. Anschließend den Teig zugedeckt ca. 30 Minuten rasten lassen und nach Belieben weiterverarbeiten.

  4. Vor dem Backen das Gebäck noch mit verquirltem Ei bestreichen, das sorgt für Glanz und eine schöne goldbraune Farbe.

Es muss nicht immer etwas Großes sein. Macht mit eurem süßen Germteig gefüllte Tascherl, Kipferl oder Schnecken.

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Lieblingsrezepte mit süßem Germteig

40 min
4.8 bei 362 Bewertungen
Germknödel
Zutaten: lauwarme Milch, Ei, Weizenmehl 700, frische Germ, Salz, Zucker, zimmerwarme Butter, Marmelade für die Füllung, Vanillesauce, gemahlener Mohn und Staubzucker zum Bestreuen
140 min
4.9 bei 40 Bewertungen
Apfel-Nuss Tascherl
Zutaten: lauwarme Milch, Weizenmehl 700, frische Germ, Salz, Zucker, zimmerwarme Butter, Ei, geriebene Haselnüsse, Apfel, Ei zum Bestreichen
150 min
4.9 bei 14 Bewertungen
Ribisel-Himbeer-Schnecken
Zutaten: lauwarme Milch, Weizenmehl 700, frische Germ, Salz, Zucker, handwarme Butter, Ei, Ribisel-Himbeer-Marmelade, Semmelbrösel, Naturjoghurt, Staubzucker, Ei zum Bestreichen, Mandelplättchen zum Bestreuen
150 min
5 bei 45 Bewertungen
Kinderriegel-Stangerl
Zutaten: lauwarme Milch, Weizenmehl 700, frische Germ, Salz, Zucker, handwarme Butter, Ei, Kinderriegel, Ei zum Bestreichen
150 min
4.8 bei 18 Bewertungen
Germgugelhupf mit Mandelfülle
Zutaten: Milch, Weizenmehl 700, frische Germ, Salz, Zucker, zimmerwarme Butter, Dotter, geriebene Mandeln, Marzipan, flüssiges Schlagobers, Schokoflocken, Butter für die Form
40 min
4.6 bei 26 Bewertungen
Mini-Donuts
Zutaten: lauwarme Milch, Eier, Weizenmehl 700, Salz, Zucker, frische Germ, zimmerwarme Butter, Butter oder Öl zum Einfetten des Donut-Maker, Schokolade, bunte Schokostreusel
70 min
4.9 bei 32 Bewertungen
Mini-Croissants
Zutaten: lauwarme Milch, Weizenmehl 700, Salz, frische Germ, zimmerwarme Butter, Zucker, Ei, zimmerwarmes Naturjoghurt (auch Vanillejoghurt ist möglich), Ei und Milch zum Bestreichen
90 min
4.5 bei 211 Bewertungen
Zwetschkenfleck
Zutaten: lauwarme Milch, Ei, Zucker, frische Germ, Weizenmehl 700, Salz, zimmerwarme Butter, Zwetschken, kalte Butter, Mehl, Zimt, Mandelsplitter

Brot im Topf!

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HomeBrot im Topf!

Brot im Topf!

24. März 2020
Backwissen
Der gusseiserne Topf wird zuerst im Backofen gut vorgeheizt, danach legt man den Teig direkt in den heißen Topf und bäckt es darin. Der Deckel wird auf den Topf gelegt und dadurch entsteht im Topf ein optimales Backklima mit Dampf. Hier erfährt ihr mehr zu “unseren Neuen”.

Topf aus Gusseisen

Zum Backen von einem Brotlaib
  • optimal zum Brot backen eines Brotlaibs geeignet
  • innen und außen schwarz-matt, Boden glänzend
  • schwere Qualitätsausführung 3,6 bzw. 4,7 kg
  • schnelle Aufnahme und Speicherung der Wärme
  • geeignet für alle Herdarten, auch Induktions-Kochfelder
  • Fassungsvermögen: 2,5 bzw. 4 Liter

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Eure Fragen & meine Antworten

Muss ich den Topf im Backofen vorheizen?
Der Topf sollte gemeinsam mit dem Backofen vorgeheizt werden (am besten bei ca 230 Grad) - das Brot kommt dann in den heißen Topf.
Muss beim Vorheizen der Deckel drauf sein oder nicht?
Ich lasse den Deckel beim Vorheizen drauf.
Kann man alle deine Brote in diesem Topf machen?
Ja.
Wie groß ist das Fassungsvermögen der beiden Töpfe?
20 cm Durchmesser: 2,5 Liter | 24 cm Durchmesser: 4 Liter
Für wie viel kg Mehl sind die beiden Töpfe jeweils geeignet?
20 cm Durchmesser: perfekt für 0,5 kg Mehl | 24 cm Durchmesser: 1 kg Mehl
Werden die Brote im Topf knuspriger?
Ja. Mit dem Topf wird die Kruste ganz besonders knusprig und man braucht beim Brot backen keinen Dampf erzeugen, da der Topf den Dampf „automatisch“ erzeugt.
Womit reinige ich den Topf?
Der Topf sollte vorab und auch nach dem Gebrauch mit etwas Spülmittel gereinigt werden.
Kann man mit diesem Topf auch Kochen und Schmoren?
Ja. Einbrennen davor notwendig (siehe Beschreibung unten!).
Wie erhalte ich optimale Bratergebnisse?
Man sollte den Topf mit etwas Speiseöl einfetten und auf niedriger Stufe erhitzen.
Ist der Topf bereits eingebrannt?
Nein. Genaue Beschreibung zum Einbrennen siehe unten. Anm.: Ich habe den Topf nicht eingebrannt, da ich ihn ausschließlich zum Brot backen verwende. Einbrennen ist nur notwendig, wenn man damit auch Schmoren oder Braten möchte!!

So funktioniert das Einbrennen des Tontopfes!

Muss nur vor der ersten Anwendung gemacht werden!
  • zunächst sollte der Topf mit einem herkömmlichen Spülmittel gereinigt werden
  • erwärmt den Topf dann zunächst langsam, damit das ganze Restwasser verdampft
  • gebt jetzt einen halben Esslöffel Speiseöl in den Topf und verteilt dies mit einem Pinsel gleichmäßig am Boden und am Rand des Topfes
  • erhitzt ihn bei mäßiger Hitze bis das Öl den Rauchpunkt erreicht hat und komplett “verraucht” ist – dies dauert ca 30 Minuten
  • durch das gleichmäßige Verteilen dringt das Öl gut in alle Poren ein

WICHTIG:
Nach dem Einbrennen einfach noch etwas mehr Fett zum Braten von Fleisch verwenden (beim Backen von Brot ist ein Einfetten nicht notwendig!).

Nach dem Gebrauch mit heißem Wasser ausspülen und zum Rostschutz mit etwas Öl einreiben (so entsteht ein natürlicher Korrosionsschutz).

!! Bitte Gusseisen niemals “Abschrecken” – denn der schnelle Temperaturwechsel kann zum Verziehen des Topfes führen !!

TIPPS, TRICKS & FAKTEN

...gut zu wissen! Do's & Don'ts
  • Vor dem ersten Gebrauch gründlich mit warmen Wasser und Spülmittel reinigen, sorgfältig spülen & abtrocknen
  • Gusseisen-Produkte sind für alle Herdarten geeignet
  • Das Kochgeschirr im Backofen auf den Rost stellen, nicht auf den Boden
  • Griffe werden heiß – nur mit Topflappen oder Handschuhen anfassen
  • Das Geschirr nach dem Gebrauch immer auf einen hitzebeständigen Untersatz abstellen
  • vor dem Abwasch immer gut auskühlen lassen (niemals heißes Geschirr in kaltes Wasser – Emaille kann beschädigt werden!)
  • mit heißem Wasser und etwas Spülmittel reinigen
  • bei Rückständen einige Zeit einweichen
  • keine Stahlschwämme oder Metallkratzer und Scheuermittel zur Reinigung verwenden
  • nach der Reinigung gut abtrocknen

Das Krapfen-1×1

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HomeDas Krapfen-1×1

Das Krapfen-1×1

20. Februar 2020
Backwissen
Dieser süßer Begleiter gehört zur Faschingszeit, wie der Schnee zum Winter – der Faschingskrapfen. Denn Fasching ist Krapfenzeit. Es gibt fast niemanden, der sich am Faschingsdienstag keine dieser flaumigen Germteigkugeln gönnt. Natürlich schmeckt er selbstgemacht am Besten.

Die richtige Pfanne

Am besten verwendet man eine Pfanne aus Edelstahl oder Gusseisen, da diese die Wärme am besten speichern. Eine Friteuse hat den Vorteil, dass die korrekte Ausbacktemperatur  genau eingestellt werden kann. Allerdings benötigt man dann wesentlich mehr Fett als in der Pfanne.

Das richtige Fett

Zum Ausbacken dürfen nur hitzebeständige Fette verwendet werden. Ein Maß dafür ist der Rauchpunkt – je höher der Rauchpunkt, desto hitzebeständiger ist das Fett.

Der Rauchpunkt soll des zum Ausbacken verwendeten Fetts soll mindestens 190 Grad betragen.

Fette & ihr Rauchpunkt:

  • Rapsöl (raffiniert): 220 °
  • Raffiniertes Sonnenblumenöl: 210-225 °
  • Butterschmalz: 210 °C
  • Kokosfett: 200 °C
  • Pflanzenfett: 200°C
  • Butter: 175°C

Die richtige Fett-Temperatur zum Ausbacken

Die richtige Temperatur des Fettes trägt sehr viel zum Gelingen der Krapfen bei.

Die Idealtemperatur zum Ausbacken der Krapfen beträgt 160 °C. Sie sollte unbedingt mit einem Thermometer immer wieder überprüft werden.

Fällt die Temperatur unter 150 °C dauert der Garvorgang zu lange, der Krapfen nimmt zu viel Fett auf und wird daher nicht knusprig.

Steigt die Temperatur über 190 °C bildet sich außen zu schnell eine harte Kruste und der Krapfen kann innen nicht mehr richtig garen.

...so gelingt ein schönes "Randl":

Ein “Randl” erhält man u.a. durch die richtige Backtemperatur
und auch die ideale Menge an Fett in der Pfanne trägt dazu bei.

Rum gibt dem Krapfen nicht nur ein abgerundetes Aroma,
der Alkohol sorgt auch dafür, dass der Krapfen im Fett schwimmt,
dass sich die Poren des Teiges schneller verschließen und
dass der Krapfen nicht zu viel Fett aufnimmt.

Die wichtigsten Schritte bei der Herstellung des Krapfenteigs

TIPP 1
Am besten funktioniert es, wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Ganz wichtig ist, dass die Butter nicht geschmolzen wird, sondern zimmerwarm/weich ist. Ansonsten wird der Teig zu weich.
TIPP 2
Alle angegeben Zutaten genau abwiegen (auch die Flüssigkeiten).
TIPP 3
Zuerst gibt man die Flüssigkeiten - Milch, Eier, Dotter und Rum - in eine Rührschüssel. Danach kommen das Weizenmehl, der Zucker, Salz, Germ und die Butter dazu.
TIPP 4
Aus den Zutaten einen eher weichen Teig zubereiten. Mit dem Knethaken funktioniert das oftmals nicht so gut, daher verwende ich dazu lieber den "K-Haken". Die Knetzeit beträgt ca. 10 Minuten.
TIPP 5
Den Teig anschließend zugedeckt rasten lassen.

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Ich wünsche euch gutes Gelingen und einen lustigen Fasching!

Eure Christina

Aus diesem Teig könnt ihr auch andere Krapfenvariationen herstellen....

Rezepte in Kooperation mit Spar Österreich

Der Gugelhupf

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HomeDer Gugelhupf

Der Gugelhupf

5. Februar 2020
Backwissen
Es gibt kaum eine traditionellere Süßspeise, die in Österreich zum Kaffee serviert wird, als den Gugelhupf. Er zählt bei vielen zu den ersten Backversuchen und das aus gutem Grund: Denn das Grundrezept gelingt einfach immer. Nach und nach wagt man schließlich ausgefallenere Geschmacks-Kombinationen und erkennt: Gutes geht auch hier ganz einfach.

GUT GESCHMIERT IST HALB GEWONNEN

oder wie man die Form richtig einfettet

Gut zu wissen!

Dazu braucht man
10 g Butter und 10 g Semmelbrösel
Schritt 1
Die Butter in die Gugelhupfform geben.
Schritt 2
Den Backofen auf 60 Grad einstellen und die Form hineinstellen, damit die Butter zergeht.
Schritt 3
Die Gugelhupfform mit der flüssigen Butter einpinseln und mit den Bröseln bestreuen. Überschüssige Brösel gut ausklopfen.

Tipps & Tricks zum Gugelhupf

Do’s & Don’ts

So gehts leichter!

  • Die Form muss komplett sauber sein und darf keine Kratzer haben. Bitte nie mit einem Messer in die Form fahren.
  • Die Form laut Anleitung einfetten.
  • Den Gugelhupf immer ganz durchbacken, sonst lässt er sich nicht aus der der Form lösen.
  • Um zu kontrollieren, ob der Kuchen auch ganz durchgebacken ist fährt man am besten mit einem Stäbchen in den Teig. Erst wenn beim Herausziehen kein Teig kleben bleibt ist er fertig gebacken.
  • Den Gugelhupf nach dem Backen 10 bis 20 Minuten auskühlen lassen und erst danach stürzen. Wird der Gugelhupf zu warm gestürzt, ist er noch sehr instabil und bricht leichter.

ERSTER VERSUCH

Den Gugelhupf mit einer dünnen Spachtel vorsichtig von der
Form lösen und erneut stürzen.

ZWEITER VERSUCH

Ein nasses Geschirrtuch rund um die gestürzte Form wickeln, diese so
10 Minuten stehen lassen und danach nochmal versuchen, die Form zu lösen.

DRITTER VERSUCH

Die Form für mindestens 1 Stunde in den Gefrierschrank stellen, danach kurz in ein heißes Wasserbad stellen, herausnehmen und stürzen. Achtet aber darauf, den Teig vor dem Wasser zu schützen. Das sollte auch den größten Sturkopf zur Trennung bewegen.

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Cake Pops

Aus Sturköpfen werden ganz einfach Cake Pops gezaubert

Ist er nur in der Mitte gebrochen, kann man ihn ohne weiteres mit warmer Marmelade wieder „zusammenkleben“.

Ist er in mehrere Teile gebrochen, greife ich in den “kreativen Erste Hilfe Koffer” und verwandle die Teile in Cake Pops.

Freut jung und alt und bringt Farbe ins Leben!

Rührteig 1×1

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HomeRührteig 1×1

Rührteig 1×1

29. Januar 2020
Backwissen, Grundteige
Wie der Name schon sagt, geht es bei diesem Teig nur darum, die Zutaten gut miteinander zu verrühren. Einfacher geht es wirklich kaum. Sein höherer Fettanteil macht den Rührteig im Gegensatz zum Biskuit noch saftiger und er bleibt länger frisch. Es gibt nur wenig, das es zu beachten gilt.

Rührteig

Der blitzschnelle Liebling

ZUTATEN

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Das ist entscheidend, damit sie sich zu einer gleichmäßigen Masse verbinden.

ZUBEREITUNG

Zuerst die weiche Butter oder das Öl mit Zucker schön schaumig aufschlagen und dann nach und nach die Eier dazugeben. Die Masse sollte schön cremig sein und eine helle Farbe haben. Das Mehl mit Backpulver nur noch ganz kurz unterrühren. Am besten nicht mit dem Mixer, sondern nur von Hand. Wenn Fruchtstückchen in den Teig kommen, dann werden diese nach dem Mehl untergemischt.

In manchen Rezepten trenne ich die Eier und schlage einen Eischnee, den ich ganz am Schluss nur ganz vorsichtig unterhebe. Dann wird der Kuchen noch flaumiger.

BACKEN

Rührteig geht schön auf, deshalb bei Torten, Kastenkuchen oder Muffins die Formen nur zu zwei Dritteln befüllen. Um zu prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist, macht ihr am besten die Stäbchenprobe: Gegen Ende der Backzeit steckt ihr einen Holzspieß in die dickste Stelle und wenn nichts mehr dran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig gebacken. Sonst weitere 5 Minuten backen und die Garprobe wiederholen.

AUSGEFLOCKT

Das Einzige, was beim Rührteig manchmal passiert ist, dass der Teig beim Rühren ausflockt. Es sind dann kleine Klümpchen zu sehen und Butter und Eier trennen sich. Mir passiert das manchmal, wenn die Eier beim Unterrühren noch zu kalt sind. Wenn ich dann das Mehl dazugebe, ist das Problem allerdings gelöst und ich backe den Kuchen einfach ganz normal fertig.

KUCHEN STÜRZEN

Nach dem Backen kurz (ca. 10 Minuten)
in der Form abkühlen lassen und erst
dann herausnehmen und auf einem
Gitter abkühlen lassen.

Rührteig

4.8 bei 166 Bewertungen
Grundteig
Heißluft
180 Grad

Zutaten

FÜR 1 Blech, 1 Gugelhupfform, 1 Kastenform oder 24 Muffins
VARIANTE MIT ÖL
5
Eier
200 g
Zucker
125 g
Öl (Rapsöl, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl)
300 g
Mehl
16 g
Backpulver
125 g
Milch
VARIANTE MIT BUTTER
220 g
zimmerwarme Butter
200 g
Zucker
4
Eier
440 g
Mehl
16 g
Backpulver
250 g
Milch

Der Rührteig ist die Grundmasse für viele Kuchenklassiker wie Gugelhupf, Obstkuchen oder Marmorkuchen. Auch Muffins lassen sich damit wunderbar zubereiten. Ich habe für euch zwei meiner liebsten Varianten als Grundrezepte ausgewählt, mit denen ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt. Gebt Schokostückchen, Apfelraspel oder anderes Obst dazu, aber auch Nüsse oder Kakao machen sich gut.

Zubereitung

  1. Für den Rührteig (> Rührteig 1×1), wie der Name schon verrät, alle Zutaten ganz einfach miteinander verrühren.

  2. Variante mit Öl:
    Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist, dann das Öl langsam einfließen lassen und unterrühren. Mehl und Backpulver abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren. Nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

  3. Variante mit Butter:
    Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist, dann nach und nach die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver abwechselnd mit der Milch kurz unterrühren. Nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.

Wer es gerne noch luftiger möchte, kann die Eier auch trennen, das Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen und diesen erst ganz am Schluss noch vorsichtig unterheben.

Die Backzeiten variieren je nach verwendeter Form und Dicke eures Teiges. Folgende Angaben könnt ihr als Richtwerte nehmen:
Muffins brauchen ca. 20 Minuten, ein Gugelhupf ca. 40-50 Minuten, ein Kuchen in der Kastenform ca. 40 Minuten, ein Blechkuchen ca. 30-40 Minuten.

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Mürbteig 1×1

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HomeMürbteig 1×1

Mürbteig 1×1

29. Januar 2020
Backwissen, Grundteige
Bei uns kommt der Mürbteig vor allem in seiner süßen Variante auf den Tisch. Wir lieben ihn als Allrounder beim Keksebacken, aber auch als Tarte oder Blechkuchen in Kombination mit süß-säuerlichen Früchten und Cremen macht er eine gute Figur. Obwohl auch er im Grunde sehr einfach in der Zubereitung ist, gibt es ein paar Tipps, die das Gelingen noch sicherer machen.

Mürbteig

Der buttrig, knusprige Gaumenschmeichler

ZUTATEN

deshalb sollten auch die Zutaten direkt aus dem Kühlschrank kommen. Besonders wichtig ist das bei der Butter. Sie sollte auf jeden Fall schön kühl sein, weil sonst der Teig brüchig wird und sich nicht zusammenkneten lässt. Ich verwende immer Staubzucker, weil sich dieser besser auflöst als Feinkristallzucker.

KNETEN

Da die Zutaten beim Mürbteig nicht zu warm werden sollen, ist schnelles Arbeiten angesagt. Knetet die Zutaten also möglichst rasch zu einem Teig zusammen, entweder mit den Händen, in der Küchenmaschine mit einem Flachrüher oder mit dem Mixer mit Knethaken.

Lässt sich der Teig nicht zusammenkneten, löffelweise (!) sehr kaltes Wasser zugeben, bis sich die Zutaten verbinden.

GUT KÜHLEN

_________

Mürbteig lässt sich am besten weiterverarbeiten, wenn er schön gekühlt ist. Lasst ihn also mindestens 30 Minuten lang im Kühlschrank rasten. Ich bereite Mürbteig auch gerne schon am Vortag zu und stelle ihn über Nacht kalt.

AUSROLLEN

Das Ausrollen von Mürbteig funktioniert am besten zwischen zwei Frischhalte- oder Dauerbackfolien. So bleibt garantiert nichts kleben. Wenn ihr ihn ohne Folie ausrollt, achtet darauf genügend Mehl zu verwenden. Bestaubt eure Arbeitsplatte gut und reibt auch das Nudelholz mit Mehl ein.

TRICKSEN

Manchmal will der Mürbteig trotz Beachtung aller seiner Vorlieben doch nicht so, wie ich es will. Sprich, er lässt sich nicht gut ausrollen und bricht auseinander. Wenn es größere Stücke sind, dann kann man diese in einer Tortenform oder am Blech auch einfach aneinanderlegen und die Ränder zusammendrücken. Wenn er wirklich in viele kleinere Stücke zerbricht, dann mache ich daraus einfach Streusel.

Christinas Grundrezept

Aus Mürbteig lassen sich nicht nur zahlreiche Keksvarianten zubereiten, er eignet sich auch hervorragend als Grundlage für verschiedene Streusel-, Obst- oder Topfenkuchen. Mürbteig lässt sich wunderbar einfach herstellen und weil er auch 3-2-1-Teig genannt wird, merkt man sich das Rezept kinderleicht: 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker. Für eine pikante Quiche lasst ihr einfach den Zucker weg und nehmt 1 TL Salz.

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Strudelteig 1×1

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Strudelteig 1×1

29. Januar 2020
Backwissen, Grundteige
Ein selbstgezogener Strudelteig ist nicht so schwer, wie man meinen mag. Das hat uns zwar schon unsere Oma gesagt, nur glauben wollen wir es nicht so richtig. Gebt ihm doch noch eine Chance. Denn was gibt es Besseres als einen Apfelstrudel mit einer selbstgemachten Teighülle? Eben. Und bald ist die Herausforderung nicht mehr, dass ihr ihn überhaupt macht, sondern, wie dünn ihr ihn noch ausziehen könnt.

STRUDELTEIG

Der hauchdünne Klassiker

ZUTATEN

Am besten gelingt der Strudelteig mit glattem Mehl. Ihr könnt Weizen- oder Dinkelmehl Type 700 verwenden.

Das Wasser sollte lauwarm sein und 1 EL Öl im Teig, nehmt dafür ein neutrales Pflanzenöl, sorgt für die notwendige Geschmeidigkeit, die das Um und Auf beim Ausziehen ist.

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten werden ganz einfach miteinander verknetet, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Er soll weich, aber auf keinen Fall klebrig sein. Wenn er 30 Minuten bei Zimmertemperatur rasten kann, ist er perfekt entspannt und lässt sich leichter auseinanderziehen. Gebt vor dem Rasten etwas Öl auf den Teig und deckt ihn mit Frischhaltefolie ab.

Beim Füllen eher behutsam vorgehen und nicht zu viel Fülle nehmen. Der dünne Teig reißt sonst leicht auf. Wenn ihr den Strudelteig auf einem Tuch auszieht, könnt ihr dieses auch beim Aufrollen zu Hilfe nehmen. Wichtig ist, dass ihr das Tuch und den Teig gut bemehlt, damit nichts kleben bleibt.

BACKEN

Vor dem Backen den Strudel mit flüssiger Butter bepinseln, dann bekommt er eine tolle goldbraune Farbe.

Der Strudelteig wird schön weich, wenn man ihn nach dem Backen noch ein wenig im warmen Backofen (bei ca. 50 Grad) nachziehen lässt.

Gezogener Strudelteig

Man sagt ja, je dünner der Strudelteig, desto besser. Mit der Zeit werdet auch ihr euren Strudelteig so dünn ausziehen, dass man die Zeitung durch ihn hindurch lesen kann. Wie euch das gelingt, zeige ich euch in meinem Apfelstrudel-Video.

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Christinas Strudelteig Grundrezept

Der Strudelteig eignet sich natürlich für die Klassiker mit Apfel- oder Topfenfülle, für eine pikante Variante, aber auch als knusprige Umhüllung oder Teigkörbchen für kleinere Häppchen. Probiert ihn mal als Strudelsäckchen oder portionsweise in einer Muffinform gebacken als essbares Gefäß für allerlei süße und herzhafte Snacks. Dann kann der Teig auch ruhig etwas dicker sein.

Rezeptideen

Sauerteig

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HomeSauerteig

Sauerteig

24. Januar 2020
Backwissen, Sauerteig
Der Sauerteig ist ein einfaches, aber dennoch wieder sehr komplexes Thema, das immer wieder Fragen aufwirft. Eure häufigsten Fragen dazu werde ich hier beantworten

Ergänzend zu meinem Blogbeitrag über Sauerteig findet ihr hier viele Fragen & Antworten zum Sauerteig

 

EURE FRAGEN – MEINE ANTWORTEN

“Muss ich den übrigen Sauerteigansatz nach der Verwendung nochmal füttern?”

Man kann ihn direkt danach nochmals füttern, aber es ist nicht unbedingt notwendig. Den übrigen Sauerteigansatz füllst du einfach in ein Schraubglas, verschließt es und stellst es bis zum Tag vor dem nächsten Backtag in den Kühlschrank.

“Wie viel Sauerteigansatz muss fürs Füttern verwendet werden?”

Auch wenn ich nur mehr 50 Gramm oder sogar 200 Gramm Sauerteigansatz habe – ich füttere den gesamten und nehme später die Menge laut Rezept weg. Der Rest (egal wie viel es ist) wird wieder in den Kühlschrank gestellt.

“Laut Rezept benötige ich 300 g Sauerteig. Aber wieviel vom Ansatz muss ich da wegnehmen, wenn ich zb. nur mehr 100g übrig hätte? Muss ich dann einen neuen ansetzen? Oder kann ich die 100g noch anfüttern auf die gewünschte Menge?”

Du kannst den Rest einfach „zufüttern“ damit du ausreichend hast 🙂

“Kann ich statt Germ auch Sauerteig für mein Brot verwenden?”

Ja, das kannst du schon machen – die Gärzeit ist dann einfach länger. Du musst immer ca 50% vom Roggenmehl an Sauerteig verwenden. Allerdings funktioniert es zB bei süßen Teigen nicht, da die Butter den Teig zu schwer macht und der Sauerteig zu wenig Hefebakterien hat. Ich glaube auch, dass es nicht gut schmecken würde, da Sauerteig doch einen sehr eigenen Geschmack hat. Du könntest aber auf einen süßen Topfenteig ausweichen.

„Kann ich Rezepte mit Sauerteig auch ohne Sauerteig – also mit Germ – machen?“

Wenn in einem Rezept mehr als 50 % Roggenmehl enthalten sind, dann funktioniert es nicht, da Roggenmehl unbedingt Sauerteig braucht. Sonst wird das fertig gebackene Brot patzig und klebrig, da Roggenmehl ganz schlechte Backeigenschaften hat.

Wenn weniger als 50 % Roggenmehl enthalten sind, dann kannst du ihn auch einfach weglassen und die Germmenge so erhöhen, dass du pro 500 g Mehl 10 g Germ verwendest.

“Kann ich frischen Sauerteig einfrieren?”

Ja, das kannst du machen, einfach in einem Glas einfrieren. Für das Reaktivieren lässt du den Sauerteig dann einfach auftauen und wieder füttern. Danach einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Sobald sich wieder Bläschen zeigen ist er wieder aktiv und kann zum Backen verwendet werden.

“Mein Sauerteig wirft keine Bläschen, was soll ich machen?”

Ich würde empfehlen, den Sauerteig nochmals zu füttern oder ein maximal erbsengroßes Stück Germ zuzumischen und ihn danach nochmal einige Stunden rasten zu lassen. Danach sollte sich schnell Aktivität zeigen.

“Der Teig von meinem Sauerteigbrot ist weich und klebrig – ist das so richtig?”

Sauerteigbrote sind immer etwas weicher und klebriger. Man darf den Teig auch nicht so lange kneten (max 2-3 Minuten), da er sonst noch klebriger wird.

“Kann frischer Sauerteig schlecht werden? Wie wird er am besten aufbewahrt?”

Sofern du alle 2-3 Wochen bäckst, hält dein Sauerteig ewig. Am besten bewahrst du ihn im Kühlschrank auf. Wenn du mal länger nicht backen willst, dann frierst du ihn am besten einfach ein. Für das Reaktivieren lässt du den Sauerteig dann einfach auftauen und fütterst ihn danach wieder. Sobald sich wieder Bläschen zeigen ist er wieder aktiv und kann zum Backen verwendet werden.

“Mein Sauerteigbrot ist kleiner als Brote mit Germ, ist das normal?”

Ja, das ist normal, weil Sauerteig generell weniger Triebkraft als Germ hat. Dafür hält das Sauerteigbrot länger, da es sehr saftig ist und nicht schnell austrocknet.

“Das Brot ist flach wie ein Fladen. Was hab ich falsch gemacht?”

Es könnte sein, dass du es zu lange gehen hast lassen. Oder im Raum war es relativ warm. In beiden Fällen geht das Brot zuerst gut auf, beim Backen dann fällt es im Backofen aber zusammen. Wenn es im Raum relativ warm ist, dann kannst du die Gärzeit im Gärkörbchen etwas reduzieren ( ca um 20 Min…)

“Woher weiß ich, wie viel Mehl und Wasser ich verwenden muss um den Sauerteig wieder anzufüttern: Jeweils 50g oder die 200g wie am Beginn des Ansetzens?”

Das hängt davon ab wie viel Sauerteig du wegnehmen möchtest. Wenn du für das Brotrezept, das du backen möchtest, 200 g Sauerteig benötigst, dann würde ich 100 g Wasser und 100 g Roggenmehl nehmen. Wenn du aber 300 g Sauerteig benötigst, dann würde ich 150 g Wasser und 150 g Roggenmehl empfehlen.

“Wenn der frische Sauerteig nach 5 Tagen fertig ist und ich wider Erwarten das Brotbacken noch 2 Tage aufschieben muss, kann ich den Teig weiterfüttern oder wäre es besser ihn ins Schraubglas in den Kühlschrank zu stellen? Aber dann müsste ich ihn ja wieder aktivieren oder?”

Ja einfach in den Kühlschrank stellen und am Abend vor dem Backen mit etwas Roggenmehl und Wasser wieder aktivieren.

“Reagiert ein gerade erst angesetzter Sauerteig anders als ein bereits öfters gefütterter Sauerteig?”

Ja, je älter er ist desto mehr Triebkraft hat er.

“Mein Sauerteigansatz ist jetzt 4 Tage alt, aber es bilden sich nicht wirklich Bläschen. Was hab ich falsch gemacht?”

Ich würde dir raten, ihn einfach nochmal zu füttern und ev nochmal 12 Stunden abzuwarten. Bitte auch beachten, dass ein Deckel nur draufgelegt wird und das Gefäß nicht verschlossen ist.

“Kann ich Sauerteig auch mit Roggenvollkornmehl machen?”

Wenn du normales Roggenmehl 960 daheim hast, würde ich es eher damit machen, da Vollkornmehl zu viele Enzyme enthält und daher sicher anders besser funktioniert.

“Ich komme erst morgen wieder zum Einkaufen und hab gerade nur Roggenvollkornmehl daheim. Kann ich den Sauerteig auch einmal damit füttern?”

Ja, du kannst es auch mit Vollkornmehl versuchen und dann, sobald du das Roggenmehl 960 vorrätig hast, damit weitermachen. Beim Vollkornmehl brauchst du einfach nur etwas mehr Flüssigkeit.

“Die Herstellung von Sauerteigbrot dauert ja ewig, kann ich es auch beschleunigen?”

Du könntest ein bisschen Germ (5g auf 500g Mehl) dazu geben, dann kannst du auch in ca 2 Stunden schon backen.

“Mein Teig war so weich, dass ich keinen Laib formen konnte.”

Das Kneten so weicher Teige erfordert etwas Gefühl, man darf den Teig nicht zu fest, sondern nur ganz leicht kneten bzw formen. Wenn dir ein Teig zu weich vorkommt oder du dir bei der Verarbeitung schwer tust, dann kannst du es auch einfach in eine Kastenform oder in einen Topf legen und darin backen…so bleibt es schön in Form…! 🙂

“Mein Weizenbrot mit Sauerteig hat viele kleine Luft Löcher nach dem backen, was mache ich falsch?”

Wenn du kleinere Löcher haben möchtest, dann darfst du kein Weizenmehl 700 dazugeben. Je mehr weißes Mehl, desto größer die Löcher.

“Mein Sauerteigbrot schmeckt zu säuerlich, wie kann ich das verhindern?”

Eventuell ist der Sauerteig schon älter und daher sehr intensiv. Am besten vor dem nächsten Backen 2 Mal füttern, damit sich der Geschmack wieder etwas bessern kann.

“Ich hab Sauerteig weggenommen, jetzt bleiben aber nur mehr 50 Gramm übrig. Wie kann ich sicherstellen, dass ich für das nächste Mal wieder genug Sauerteig übrig hab?”

Du könntest ihn direkt nach dem Backen schon wieder füttern und erst danach wieder in den Kühlschrank stellen.

“Kann ich Rezepte mit Sauerteig auch ohne Sauerteig (mit Germ) machen?”

Wenn in einem Rezept mehr als 50 % Roggenmehl enthalten sind, dann funktioniert es nicht, da Roggenmehl unbedingt Sauerteig braucht. Sonst wird das fertig gebackene Brot patzig und klebrig, da Roggenmehl ganz schlechte Backeigenschaften hat.

Wenn weniger als 50 % Roggenmehl enthalten sind, dann kannst du ihn auch einfach weglassen und die Germmenge so erhöhen, dass du pro 500 g Mehl 10 g Germ verwendest.

 

SAUERTEIGPULVER bzw TROCKENER SAUERTEIG

 

“Wie dosiere ich das Sauerteigpulver richtig und wofür ist es genau?”

Bei meinem Trockensauerteigpulver nimmst du 30 g trockenen Sauerteig auf 1 kg Roggenmehl. Du kannst es zu Brot, das mit Germ (also ohne Sauerteig) zubereitet wird, hinzugeben, damit es den säuerlichen Geschmack des Sauerteigs bekommt.

“In welchem Verhältnis kann man frischen Sauerteig mit trockenen Sauerteig ersetzen?”

Am besten liest du dir dazu die Packungsangabe auf deinem Sauerteigpulver durch. Bei meinem Trockensauerteigpulver nimmst du 30 g trockenen Sauerteig auf 1 kg Roggenmehl. Wenn im Rezept z.B. 600 g Roggenmehl verwendet werden, nimmst du ca 20 g vom Sauerteigpulver.

Allerdings kann Sauerteigpulver nie sofort als alleiniges Triebmittel eingesetzt werden. Das heißt im Klartext, dass du – sofern dein Rezept mit frischen Sauerteig keine Germ enthält – frische Germ zusätzlich zum Teig dazugeben muss. Pro 500 g Mehl benötigst du dann ca 5 g frischen Germ.

“Kann ich aus deinem Roggenvollkorn-Sauerteig Pulver auch einen frischen Sauerteig herstellen?”

Nachdem ich es ausprobiert habe, kann ich euch sagen – JA das funktioniert, aber auch das dauert ein bisschen. Vermenge dazu 10 g vom Pulver mit 90 g Roggenmehl und 120 g Wasser und lasse es zugedeckt ca 30 Stunden in der Küche bei Zimmertemperatur stehen. Danach sollten sich im Teig erste Bläschen zeigen und nach ca 36 Stunden kann der Teig dann zum Backen verwendet werden.

Schickt mir eure Fragen zum Sauerteig

Eure Fragen – meine Antworten wird laufend erweitert…