Christina Bauer
Eine Bäuerin, die bäckt und bloggt.
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Mürb, mürber, Mürbteig!

19. November 2020
Saisonales
Advent ohne Mürbteig? Kann ich mir gar nicht mehr vorstellen! Dieser Grundteig ist der Star bei so vielen verschiedenen Weihnachstkeksen. Und das Beste: Auch nach der Weihnachtszeit macht er aus Quiches, Tartes und Torten richtige Köstlichkeiten.

Der Alleskönner

Auch wenn es manchmal ein bisschen länger dauert, macht es uns immer besonders viel Spaß, Kekse auszustechen. Wir haben schon einige schöne und lustige Ausstechformen (einige davon findest du hier)gesammelt und wechseln uns dann mit den Motiven immer ab – so wird es nie langweilig! Und unser Favorit unter den Keksteigen ist der Mürbteig. Warum? Weil er einfach unglaublich bartschmelzend ist, mit so vielen Geschmäckern kombiniert werden kann, und (fast) nichts so gut aus dem Ofen duftet. Zum Mürbteig passt Schokolade ebenso hervorragend wie Nüsse oder Marmelade – der perfekte Begleiter also für alles, was süß ist und ganz schnell im Bauch verschwindet.

Mürbteig

5 bei 13 Bewertungen
20 min
Grundteig

Zutaten

Teig
300 g
Weizenmehl 700
200 g
kalte Butter
100 g
Zucker
1
Ei
5 g
Backpulver
etwas Salz

Als Grundteig sehr vieler Keks-Rezepte wird der Mürbteig vor allem im Advent euer bester Freund. Denn er ist meist der erste Schritt zu einer abwechslungsreichen und vollgefüllten Keksdose. Im restlichen Jahr kommt er dann hauptsächlich beim Kuchen backen zum Einsatz, wobei aber auch pikante Speisen wie einer Quiche oder Tartes einen Mürbteig als Basis haben.

Zubereitung

  1. Da im Mürbteig Butter enthalten ist, müssen die Zutaten rasch zu einem Teig verarbeitet werden.

    Mehl und Salz in eine Schüssel geben und eine Mulde formen.

  2. Kalte, in Stücke geschnittene Butter, Staubzucker und Ei hineingeben.

  3. Mit den Händen oder mit dem Flachrührer/Knethaken zu einem Teig kneten.

Bei der Zubereitung eines gekneteten Mürbteigs müssen die Zutaten kalt sein, besonders die Butter.

Am besten Staubzucker verwenden, weil sich dieser besser auflöst als Feinkristallzucker. Lässt sich der Teig nicht zusammenkneten, löffelweise (!) kaltes Wasser zugeben, bis sich die Zutaten verbinden.

Den Teig mindestens 30 Minuten lang kalt rasten lassen, dann lässt er sich besser weiterverbreiten.

Das Ausrollen des Mürbteigs funktioniert am Besten zwischen zwei Frischhalte- oder Dauerbackfolien.

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Tipps und Tricks zur Verarbeitung

Es gibt eine ganze Menge guter Keksrezepte mit Mürbteig zum Ausstechen. Aber auch andere Methoden zum Weiterverarbeiten sind natürlich erlaubt! Wichtig ist nur, dass ihr ein paar Tipps bei der Zubereitung des Mürbteigs beachtet – ab und zu kann er nämlich auch ein bisschen kompliziert sein:

  • Flink, flink! Da die Zutaten beim Mürbteig nicht zu warm werden sollen, ist schnelles Arbeiten angesagt.
  • Weiche Butter macht nicht mürbe: Mürbteig wird mit Butter zubereitet – und die darf auf keinen Fall zu weich sein! Ich nehme sie immer frisch aus dem Kühlschrank oder lass sie nur maximal eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur liegen. Ist die Butter zu stark geschmolzen, wird der Mürbteig sehr klebrig oder zerbröselt.
  • Feinster Zucker zergeht auf der Zunge! Mit Staub- oder Puderzucker bekommt euer Teig die beste Konsistenz, da er besser schmilzt als Feinkristallzucker.
  • Cool bleiben: Lasst den Teig vor der Verarbeitung mindestens 30 Minuten lang kalt rasten, zum Beispiel auf dem Balkon oder im Kühlschrank. So lässt er sich besser verarbeiten und das Ausstechen klappt im Handumdrehen!
  • Nicht zu viel des Guten! Mürbteig solltet ihr nicht zu viel kneten – sonst erwärmen sich die Zutaten zu sehr und der Teig kann patzig oder zäh werden.
  • Klebrige Angelegenheit: Das Ausrollen von Mürbteig klappt besonders gut zwischen zwei Frischhalte- oder Dauerbackfolien. So bleibt kein Teig am Nudelwalker hängen und die Küche ist nach dem Backen nicht völlig mit Mehl bestäubt.

TIPP

Lässt sich der Teig mal nicht gut Zusammenkneten, gebt löffelweise kaltes Wasser hinzu – bis sich die Zutaten verbinden!